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Datum
12.09.2017

Neue Chancen für die Zusatzrente

Private Rentenversicherungen sind mehr denn je ein wichtiger Bestandteil der ergänzenden Altersvorsorge. Durch neue Garantieformen vereinen sie die Stärken klassischer Versicherungen gezielt mit den Chancen der Kapitalmärkte – eine Übersicht.

Neue Chancen für die Zusatzrente (iStock)

Die private Rentenversicherung ist vielfältiger geworden. Nicht zuletzt aufgrund der anhaltenden Zinsflaute, die den Varianten mit klassischen Garantien zu schaffen macht und vermehrt für Kritik im Markt und unter Experten sorgte, rücken so genannte Neue-Garantie-Produkte zunehmend in den Vordergrund. Sie sind – vereinfacht gesagt – ein Mittelweg zwischen klassischen, garantieverzinsten Versicherungen sowie Fondspolicen, die stärker von der Entwicklung der Kapitalmärkte abhängig und entsprechend mit höheren Risiken verbunden sind. Die neue Kombination spricht somit immer mehr Verbraucher an, die ihre ergänzende Altersvorsorge neben einer Betriebsrente und staatlich geförderter Vorsorge mit Riester-Rente & Co. auf breitere Beine stellen möchten: Deutschlandweit werden laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft zunehmend Neue-Garantie-Produkte bei Lebens- und Rentenversicherungen abgeschlossen. „MLP ist hier Vorreiter: Bei uns lag bereits 2016 der Anteil der neuen Produkte bei rund 72 Prozent“, so Miriam Michelsen, Leiterin Altersvorsorge und Krankenversicherung bei MLP. „Wir begleiten diese Entwicklung von Anfang an und verfügen über eine hohe Marktexpertise.“

Was sind „Neue Garantien“?

Vorab: Es handelt sich generell um private Rentenversicherungen. Der Versicherte erhält also seine Zusatzrente ab Rentenbeginn Monat für Monat – lebenslang. Von der klassischen Versicherung unterscheiden sich die „Neuen Garantien“ dadurch, dass sie zwar bei Vertragsschluss niedrigere Garantien bieten; im Gegenzug steigen aber die Renditeaussichten, weil die Versicherungen bei der Kapitalanlage mehr Freiheiten und damit attraktivere Möglichkeiten haben, ein Finanzpolster für später aufzubauen. Sie können – je nach Risikoneigung des Versicherungsnehmers – zum Beispiel in Aktien investieren. „Diese Versicherungen bieten gegenüber klassisch garantieverzinsten Policen entweder eine erhöhte Überschussbeteiligung oder aber die Möglichkeit, stärker an der Kapitalmarktentwicklung teilzuhaben. Dafür erhält der Kunde auch weniger Sicherheit“, fasst es Miriam Michelsen zusammen.

Welche verschiedenen Garantie-Modelle gibt es?

Vereinfacht lassen sich die Varianten insbesondere in Bezug auf die Kapitalmarktorientierung in drei Kategorien unterteilen:

  1. Keine zusätzliche Kapitalmarktpartizipation: Es besteht keine zusätzliche Möglichkeit, an der Kapitalmarktentwicklung teilzuhaben – stattdessen stellen die Anbieter aber eine höhere Überschussbeteiligung in Aussicht.
  2. Zusätzliche Kapitalmarktpartizipation wahlweise möglich (auch: Indexpolicen): Kunden haben bei dieser Variante jährlich die Wahl: Entweder sie entscheiden sich zu einem Stichtag für eine sichere Verzinsung (Überschussbeteiligung) oder sie wollen an der Kapitalmarktentwicklung eines Indizes wie dem deutschen Leitindex DAX teilhaben.
  3. Generell kapitalmarktnahe Ausrichtung: Vorsorgesparer entscheiden sich bei dieser Kategorie dafür, über die gesamte Laufzeit mit Teilen des Geldes von den Entwicklungen an den Kapitalmärkten zu profitieren. Das Anlagemanagement überlassen sie dabei dem Anbieter.

Und welche Variante passt zu mir?

Das Angebot ist bereits sehr vielfältig und wird weiter wachsen – auch entsprechend der Anforderungen von Verbrauchern an die Altersvorsorge. Um unter den bereits bestehenden und durchaus empfehlenswerten Varianten die richtige Lösung zu finden, empfiehlt Miriam Michelsen eine gezielte Beratung. „Insbesondere bei neuen Produkten am Markt ist es wichtig, sie gut geprüft auszuwählen, damit sie auf lange Sicht gut ins Altersvorsorge-Portfolio passen.“