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Ferienimmobilien kaufen: Ferienhäuser & Ferienwohnungen für Eigennutzung und Vermietung

Das Wichtigste in Kürze:

  • Ferienimmobilien bieten nicht nur ein gemütliches Zuhause am Urlaubsort, sie lassen sich auch gewerblich vermieten.
  • Die Vermietung ist über ein Betreiberkonzept, einen Verwalter oder durch den Eigentümer selbst möglich.
  • Ob sich die Investition in eine Ferienimmobilie lohnt, hängt von verschiedenen Kriterien ab.

Was ist eine Ferienimmobilie?

Ein Haus am Ostseestrand oder eine Wohnung mit Blick auf den Tegernsee: Ferienimmobilien befinden sich meist an den schönsten Orten – genau dort, wo Menschen gerne Urlaub machen. Eine Ferienimmobilie ist in der Regel nicht dauerhaft bewohnt und stellt somit keinen Dauerwohnsitz dar. Vielmehr dient sie ihren Besitzern als Feriendomizil für das Wochenende oder die Urlaubszeit. Manche kaufen das Ferienhaus oder die Ferienwohnung mit der Absicht, die Immobilie später als Altersruhesitz zu verwenden. Häufig nutzen Eigentümer ihre Immobilie nur zeitweise selbst und vermieten das Objekt für den Rest des Jahres an Feriengäste. Durch die Vermietung einer möblierten Ferienimmobilie lassen sich somit Einnahmen erzielen.

Wie funktioniert die Vermietung einer Ferienimmobilie?

Für die Vermietung gibt es mehrere Möglichkeiten. Generell ist zu unterscheiden zwischen Ferienimmobilien mit oder ohne Betreiberkonzept.

Ferienimmobilie mit Betreiberkonzept

Wenn Sie eine Immobilie in einer Ferienanlage mit Betreiber kaufen, brauchen Sie sich selbst nicht um die Vermietung zu kümmern. Der Betreiber übernimmt sämtliche Aufgaben, von der Verwaltung über die Vermarktung bis hin zu Reparaturen. Bei diesen Objekten handelt es sich meist um hotelähnliche Immobilien, wie Ferienparks am Meer oder Ressorts. Die Anlagen verfügen je nach Ausstattung über Swimmingpools, Restaurants und weitere zusätzliche Freizeitangebote, die von Gästen nutzbar sind.

Im Pachtvertrag ist oftmals eine garantierte Rendite festgelegt, die dem Eigentümer Planungssicherheit bieten soll. Die Selbstnutzung ist allerdings eingeschränkt, da es bei dieser Variante vorrangig um die Vermietung gegen Geld geht. Außerdem haben Eigentümer kaum Mitspracherechte bei der Möblierung und weiteren Aspekten rund um die Vermietung. Ferienimmobilien mit Betreiberkonzept sind daher meist als reine Kapitalanlage konzipiert und für Anleger interessant, die eine Gewinnerzielung im Blick haben. Die Anschaffungskosten gestalten sich bei dieser Art von Ferienimmobilien in der Regel höher, insbesondere bei Neubauimmobilien ist das der Fall.

Ferienimmobilie ohne Betreiberkonzept

Erwerben Sie eine eigene Ferienimmobilie ohne Betreiberkonzept, haben Sie mehr Gestaltungsspielraum. Allerdings kommt mit der Vermietung auch mehr Aufwand auf Sie zu. Viele Eigentümer entscheiden sich aus diesem Grund dafür, einen Verwalter mit den Vermietungsaufgaben zu betrauen. Eine professionelle Ferienhausverwaltung ist insbesondere für Besitzer sinnvoll, die nicht in der Nähe wohnen oder nur wenig Zeit haben. Wie Ihre Immobilie und die Mieteinnahmen steuerlich zu behandeln sind, hängt unter anderem davon ab, ob eine Überschusserzielungsabsicht vorliegt. Holen Sie sich daher Auskunft bei einem Steuerberater, um keine Fehler zu machen.

Welche Ferienimmobilien eignen sich als Geldanlage?

Möchten Sie eine Immobilie kaufen, um diese an Feriengäste zu vermieten, sind zahlreiche Aspekte zu klären. Zunächst stellt sich die Frage, ob die Ferienvermietung gestattet ist. Einige Bundesländer geben beispielsweise in ihrer Bauordnung bestimmte Mindestgrößen für Ferienzimmer vor. Außerdem spielt die bauplanungsrechtliche Zulässigkeit eine Rolle. Gerade in Städten mit knappem Wohnraum, wie etwa in der bayerischen Landeshauptstadt München, ist die Vermietung von Wohnungen als Ferienunterkunft beschränkt oder ganz untersagt. Die Nutzung einer Immobilie setzt dann eine „auf Dauer angelegte Häuslichkeit“ voraus, wie es in der juristischen Fachsprache heißt. Erkundigen Sie sich vorher bei den örtlichen Behörden, inwiefern eine gewerbliche Vermietung Ihrer Immobilie überhaupt erlaubt ist.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Vermietbarkeit, die sich wiederum hauptsächlich durch die Lage der Immobilie ergibt. Ein Ferienhaus an einem abgeschiedenen Ort fernab von moderner Infrastruktur mag Ihnen persönlich zusagen, lässt sich aber wahrscheinlich nicht so gut vermieten. Beim Kauf von Ferienhäusern und Ferienwohnungen als Kapitalanlage kommt es weniger auf emotionale Aspekte an. Vielmehr ist darauf zu achten, welche Standorte und Eigenschaften potenzielle Feriengäste ansprechen.

Wo lohnt sich eine Ferienimmobilie?

Ferienimmobilien in deutschen Urlaubsregionen haben Konjunktur: Deutschland ist touristisch stark aufgestellt und als Reiseziel beliebter denn je. Gefragt sind vor allem die Ost- und Nordseeküste sowie das Allgäu, der Schwarzwald und die großen Seen im Süden Deutschlands. An diesen Orten gelten Ferienimmobilien weitgehend als wertstabil, allerdings ist mit höheren Kaufpreisen zu rechnen. Daher gilt es immer abzuwägen, ob sich die Investition finanziell auszahlt. Als allgemeine Faustregel besagt, dass die Ferienimmobilie an mindestens 120 Tagen im Jahr vermietet sein sollte.

Wie kann ich eine Ferienimmobilie finanzieren?

Für eine eigene Ferienimmobilie braucht es ein gewisses Budget. Banken verlangen beim Kauf von Ferienhäusern und -wohnungen eine höhere Eigenkapitalquote im Vergleich zum selbst bewohnten Eigenheim. Falls Sie die Ferienimmobilie zu Vermietungszwecken erwerben, wirkt sich dies häufig begünstigend auf Ihre Kreditanfrage an. Ihr MLP Berater beantwortet gerne Ihre Fragen zur Immobilienfinanzierung und führt für Sie einen umfassenden Kreditvergleich durch.

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