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Passgenau versichern – aber wie?

Privathaftpflicht-, Hausrat-, Wohngebäudeversicherung: Welche Sachversicherungen sinnvoll sind – und was sie leisten.

Passgenau versichern (MN-Studio)

Ob fürs Auto, beim Sport oder Hausbau: Es gibt viele Versicherungen – aber sind sie alle wichtig? Angesichts der wachsenden Anzahl ist es für manche Menschen schwierig, den Überblick zu behalten und eine Entscheidung zu treffen. Welcher Versicherungsschutz wirklich unverzichtbar ist, lässt sich allerdings nicht so einfach herausfiltern. Generell gilt: Nicht die Menge, sondern der tatsächliche Bedarf ist ausschlaggebend. „Während einige Sachversicherungen ein absolutes Muss darstellen, sind andere eher optional, manche auch verzichtbar“, betont Michael Schwarz, Leiter Sachversicherungen bei MLP. Welche Policen notwendig sind, hängt dabei immer von der Lebensphase, der beruflichen und der privaten Situation ab (siehe Grafik).

Die richtige Absicherung für jede Lebensphase

Privathaftpflicht ist unverzichtbar

Die mit Abstand wichtigste Versicherung ist die Privathaftpflicht. Egal, in welcher Lebensphase man sich befindet – sie kommt für alle berechtigten Schadensersatzansprüche Dritter auf und unterstützt bei der Abwehr unberechtigter Forderungen. „Weil der Ausgleich von Sach- oder Personenschäden im Einzelfall sogar in den sechs- bis siebenstelligen Bereich steigen kann, etwa bei einem Fahrradunfall mit Passanten, schützt diese Police vor finanziellen Schwierigkeiten“, sagt Michael Schwarz.

Kfz-Versicherung gesetzlich verpflichtend

Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Kfz-Haftpflichtpolice für Autofahrer, die ein eigenes Fahrzeug besitzen. Sie deckt vom Versicherten verursachte Ansprüche ab. Dies gilt für Sach- und Personenschäden. Tipp: Wer bis zum allgemeinen Stichtag am 30.11. seinen Tarif oder Anbieter wechseln möchte, sollte das Preis-Leistungsverhältnis genau vergleichen.

Unfall- und Hausratversicherung: Bedarf prüfen

Wichtig, aber nicht zwingend notwendig, ist eine private Unfallversicherung, die die Kosten nach einem Unfall übernimmt. „Hier sollte sich jeder an seinem persönlichen Sicherheitsbedürfnis orientieren“, empfiehlt Michael Schwarz. Wichtig bei einer Unfallversicherung ist die Ausgestaltung, etwa Kostenübernahmen bei Sportunfällen oder was unterwegs zur Arbeit gilt.

Eine Hausratversicherung ist sinnvoll, wenn die Gegenstände im Haus entsprechend wertvoll sind. Sie greift bei Einbrüchen, witterungsbedingter Zerstörung durch Blitzschlag, Hagel oder bei Leitungswasserschäden. „Elementarschäden wie Hochwasser müssen dagegen meist als Zusatzbaustein abgeschlossen werden“, so Michael Schwarz. „Auch beinhalten nicht alle Policen den Verzicht auf grobe Fahrlässigkeit.“ Diese liegt unter anderem vor, wenn man in der eigenen Wohnung unbeaufsichtigt eine Kerze brennen lässt.

Sondersituation Hausbau

Wer ein Haus baut, sollte in der Bauphase eine Bauherrenhaftpflicht-, eine Bauleistungsversicherung sowie eine Feuer-Rohbauversicherung abschließen. „Die Bauherrenhaftpflichtversicherung bietet Schutz gegen Ansprüche, die entstehen, wenn beispielsweise Sicherungspflichten verletzt werden“, erklärt der MLP-Experte. Die Bauleistungsversicherung hingegen schützt Bauherren vor Schäden, die unvorhersehbar sind, zum Beispiel durch höhere Gewalt wie Hochwasser oder Sturm. Auch greift sie, wenn das Eigentum des Bauherren mutwillig zerstört, gestohlen oder durch Materialfehler beschädigt wird. Ist das Haus schließlich fertig, schützt eine Wohngebäudeversicherung vor Feuer-, Sturm- oder Leitungswasserschäden. Zusätzlich empfiehlt sich eine Absicherung gegen Elementarschäden.

Mietrechtsschutz je nach persönlichem Risikoempfinden sinnvoll

Für Mieter und Vermieter hingegen ist unter Umständen eine Mietrechtsschutz- bzw. Vermieterrechtsschutzversicherung zu empfehlen. Die Versicherung übernimmt grundsätzlich die Kosten und Kostenvorschüsse, die bei Rechtsstreitigkeiten etwa im Rahmen von Mietverträgen entstehen. Es handelt sich dann hauptsächlich um Kosten für den eigenen Rechtsanwalt, für den Anwalt des Gegners sowie für Zeugen, Sachverständige und die Gerichtskosten.

Absicherung auf berufliche Situation anpassen

Ob grundsätzlich eine Privat-, Berufs- oder Verkehrsrechtschutzversicherung notwendig ist, muss ebenfalls jeder nach seinem Sicherheitsempfinden und der beruflichen Situation entscheiden. Je nach Beruf ist auch eine spezielle Rechtsschutzversicherung zu empfehlen, etwa für Ärzte oder Heilpraktiker. Denn im Fall einer Klage können sich Anwalts- und Gerichtskosten schnell auf einen Betrag summieren, der ohne Unterstützung kaum zu schultern ist. Eine spezielle Managerrechtsschutzversicherung ist dagegen nur für Geschäftsführer, Vorstände oder Aufsichtsräte sinnvoll (Organe einer juristischen Person). In jedem Fall kann ein MLP-Berater helfen, den für die persönliche Situation notwendigen Versicherungsschutz zusammenzustellen.

Weitere Informationen

Wenn es zum Rechtsstreit kommt: Worauf Sie beim Rechtsschutz achten sollten, um sich richtig abzusichern.