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Pferdekrankenversicherung: Rundum-Schutz für ambulante und stationäre Behandlungen

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Pferdekrankenvollversicherung deckt die Kosten für ambulante und stationäre Tierarztbehandlungen sowie für Operationen ab. Die Versicherung übernimmt je nach vereinbartem Leistungsumfang bis zu 100 Prozent der Behandlungskosten.
  • Die Versicherung übernimmt je nach vereinbartem Leistungsumfang bis zu 100 Prozent der Behandlungskosten. Bei einigen Tarifen gelten darüber hinaus jährliche Limits für die Kostenerstattung. Für Pferde mit einem hohen Alter kann sich der Erstattungssatz während der Vertragslaufzeit reduzieren (z.B. auf 80% ab dem zwölften Lebensjahr).
  • In der Regel besteht die Möglichkeit, die Beiträge durch Vereinbarung einer jährlichen Selbstbeteiligung zu senken.

Abdeckung sämtlicher Kosten: Was übernimmt die Versicherung?

Eine Kolik, schmerzende Zähne oder eine entzündete Sehne am Bein – bei etlichen kleinen und großen Leiden Ihres Pferdes ist es erforderlich, den Tierarzt zu holen. Zur Sorge um die Gesundheit des geliebten Vierbeiners gesellen sich dann noch hohe Tierarztkosten. Eine Pferdekrankenversicherung kommt für die erstattungsfähigen Aufwendungen aller notwendigen Behandlungen auf:

  • Die Leistungen decken (abhängig vom gewählten Tarif) die Kosten beispielsweise bis zum zweifachen Satz der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) ab. Demzufolge sollte bei der Tarifauswahl darauf geachtet werden, ob die Leistungspflicht des Versicherers auf einen bestimmten GOT-Satz begrenzt ist. Bevorzugen Sie Anbieter, die mindestens den zweifachen, im Optimalfall sogar den vierfachen Satz versichern.
  • Dazu gehören in der Regel auch Labor- und Röntgenuntersuchungen, Unterbringungskosten in der Tierklinik, Medikamente, Verbandsmaterial und tierärztlich angeordnete Vorsorgemaßnahmen.
  • Es können bei einigen Tarifen bestimmte jährliche Höchstsummen gelten, wie zum Beispiel eine Kostenbeteiligung von maximal 1.500 Euro für Operationen von Magen-Darm-Koliken.

Was ist wichtig?

Nicht nur alte Pferde erkranken und brauchen häufiger eine tierärztliche Behandlung. Schon bei einem jungen Fohlen besteht immer das Risiko, dass sich Ihr Tier zum Beispiel im Stall oder beim Spiel mit Artgenossen auf der Koppel verletzt. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, Ihr Pferd möglichst frühzeitig zu versichern. Viele Anbieter bieten eine Pferdekrankenversicherung schon für Fohlen ab einem Alter ab drei Monaten an.

Der Versicherungsschutz besteht auf Wunsch bis zum Lebensende Ihres Pferdes oder Ponys – das versicherte Tier scheidet also nicht automatisch altersbedingt zu einem bestimmten Zeitpunkt aus. Der Vertrag erlischt jedoch bei Risikofortfall (Tod, Verkauf oder Abgabe des Tieres).

Bitte beachten Sie, dass aktive Rennpferde, Galopper und Traber sowie Polosportpferde in der Regel ausgeschlossen sind.

Worauf achten beim Abschluss einer Pferdekrankenversicherung?

Wenn Sie eine Krankenversicherung für Ihren Vierbeiner abschließen, gibt es unter anderem folgende Punkte zu berücksichtigen:

  • Leistungsumfang:
    Insbesondere Operationen summieren sich schnell auf mehrere Tausend Euro. Kolikoperationen kosten beispielsweise inklusive Nachbehandlungen bis zu 12.000 Euro.
  • Erstattungssatz:
    Bei älteren Pferden ab zwölf Jahren kann sich der Erstattungssatz auf 80% reduzieren. Es besteht meist die Möglichkeit, den Erstattungssatz gegen eine höhere Prämie anzuheben.
  • Selbstbeteiligung:
    Bei vielen Versicherungen haben Sie die Wahl, eine jährliche Selbstbeteiligung (beispielsweise in Höhe von 250 oder 500 Euro) zu vereinbaren. Durch eine höhere Selbstbeteiligung sinken die Beiträge.
  • Notrufhotline:
    Im Ernstfall ist es hilfreich, schnelle Hilfe zu erhalten. Die Hotline verweist Sie dann an die nächste Klinik oder vermittelt Ihnen einen geeigneten Tierarzt.
  • Wartezeit:
    Ein Sofortschutz besteht bei einer Pferdekrankenversicherung nicht. Es sind bestimmte Wartezeiten einzuhalten (z.B. eine Woche bei Koliken, drei bis sechs Monate für allgemeine Leistungen).

Sind Vorsorgebehandlungen wie eine Impfung inbegriffen?

Viele Versicherungen übernehmen die Kosten für Vorsorgemaßnahmen, zu denen Impfungen zählen. In den meisten Verträgen ist dafür ein Maximalbetrag pro Jahr (z.B. von 100 Euro) vereinbart.

Sie möchten mehr über Pferdekrankenversicherungen erfahren?

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie einen persönlichen Gesprächstermin. Unsere MLP Berater helfen Ihnen dabei, die richtige Versicherung für Ihr Tier auszuwählen. Wir unterstützen Sie beim Vergleich der Angebote und zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Pferd oder Pony optimal und günstig versichern.

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