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Krankenversicherung für Katzen – keine Angst vor hohen Tierarztkosten

Das Wichtigste in Kürze:

  • Tierarztkosten für Katzen belaufen sich schnell auf einige Hundert Euro pro medizinischer Behandlung und für Operationen auch mal auf mehrere Tausend Euro.
  • Eine Krankenvollversicherung inkl. Operationskosten-Schutz für Katzen übernimmt den Rechnungsbetrag ganz oder teilweise.
  • Eingeschlossen sind tiermedizinisch notwendige, ambulante und stationäre Behandlungen sowie Operationen.

Was ist eine Krankenversicherung für Katzen?

Eine Krankenversicherung für Ihre Katze funktioniert ähnlich wie eine private Krankenversicherung für Menschen. Bei Erkrankungen oder Verletzungen übernimmt die Versicherung die Behandlungskosten beim Tierarzt ganz oder teilweise. Unter den Deckungsschutz der Versicherung fallen:

  • Kosten für ambulante und stationäre Untersuchungen und Behandlungen
  • Operationskosten
  • Aufwendungen für Arznei- und Verbandsmittel

Gut zu wissen: Einige Anbieter stellen Ihnen ein jährliches Budget für Vorsorgeleistungen wie die Impfung oder Wurmkuren zur Verfügung.

Was übernimmt die Versicherung?

Tierkrankenversicherungen leisten für medizinisch notwendige Untersuchungen, Behandlungen und Therapien. Das gilt auch für Operationen. Ausgeschlossen ist in der Regel unter anderem Folgendes:

  • Kastration und Sterilisation ohne medizinische Notwendigkeit
  • erblich bedingte Erkrankungen (z. B. lockere Kniescheiben, Patellaluxation bei bestimmten Katzenrassen)
  • Korrekturen der Zahnstellung
  • Eingriffe zum Erreichen eines Rassestandards (z. B. Korrekturen der Ohr- oder Schwanzstellung)
  • Vorsorgeleistungen
  • Diätfuttermittel

Was sind reine Operationskostenversicherungen?

Diese Art der Krankenversicherung für Katzen beschränkt die Leistungen auf operative Eingriffe. Die Versicherung übernimmt die Kosten für die Voruntersuchungen (z. B. Narkoserisiko) am oder vor dem Operationstag, für den Eingriff und die Nachsorge an den folgenden zehn bis 15 Tagen. Alle anderen Behandlungen fallen nicht unter die Abdeckung.

Was ist wichtig bei der Auswahl des Tarifs?

Je nach Anbieter unterscheiden sich die Leistungen einer Krankenversicherung für Katzen deutlich. Zu den entscheidenden Punkten gehören unter anderem:

  • Erstattung:
    Je nach Versicherer und Tarif erstatten die Unternehmen zwischen 80 und 100 Prozent des Rechnungsbetrages. Sie entscheiden selbst über die Höhe der Selbstbeteiligung.
  • Jährlicher Höchstbetrag:
    Einige Anbieter begrenzen die jährliche Leistung auf eine feste Summe. Liegen die Tierarztkosten höher, zahlen Sie die den übersteigenden Betrag selbst.
  • Leistungszuwachs- oder -minderung:
    Bei einigen Tarifen wächst die Leistungssumme mit jedem Jahr ohne eingereichte Rechnungen um einen bestimmten Satz, andere Anbieter erstatten bei älteren Tieren einen geringeren Prozentsatz der Rechnung.
  • Direktabrechnung:
    Manche Krankenversicherung für Katzen rechnet direkt mit dem Tierarzt oder der Tierklinik ab, bei anderen bezahlen Sie die Behandlungen und lassen sich das Geld von der Versicherung erstatten.

Worauf achten bei der Wahl des Anbieters?

Da die Konditionen der Tierversicherungen sehr verschieden sind, ist ein umfangreicher Vergleich von Preis und Leistung unerlässlich. Viele Anbieter haben Ihre Bedingungen noch nicht an die neue Gebührenordnung für Tiere (GOT) angepasst. Seit dem 14.02.2020 sind Tierärzte bundesweit dazu verpflichtet, im Notdienst eine Pauschale von 50 Euro zu erheben und die tierärztlichen Leistungen zum zweifachen Satz abzurechnen. Während zu den normalen Sprechzeiten die Leistungen maximal zum dreifachen Satz abgerechnet werden dürfen, erlaubt die Änderung im Notdienst den vierfachen.

Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Krankenversicherung für Katzen auf diese Punkte:

  • Erstattung mindestens bis zum dreifachen Satz der GOT
  • Wartezeit maximal drei Monate
  • keine Wartezeit bei Unfällen
  • keine Leistungsbegrenzung bei Verkehrsunfällen
  • gegebenenfalls Auslandsschutz, falls Sie mit Ihrer Katze Reisen planen

Versicherung für Tierarztkosten: Wann ist sie sinnvoll?

Während kleine Verletzungen oder simple Erkrankungen wie ein Befall mit Ohrmilben für Sie als Tierhalter problemlos zu stemmen sind, bergen Operationen und chronische Erkrankungen ein hohes Kostenrisiko. Knochenbrüche nach einem Verkehrsunfall oder durch ein gekipptes Fenster verursachen leicht Kosten in Höhe von rund 1.500 Euro. Ebenso belastet eine bei Katzen leider häufig im höheren Lebensalter auftretende Nierenschwäche die Haushaltskasse mit rund 2.000 Euro pro Jahr. Selbst ein gut gefülltes Sparbuch für den Stubentiger reicht dann kaum aus. Eine Krankenversicherung für Katzen gibt Ihnen finanzielle Sicherheit.

Dabei gilt: Je früher Sie Ihre Katze versichern, desto günstiger ist der Beitrag. Denn junge Katzen sind meist gesund und stellen für die Versicherung ein kalkulierbares Risiko dar. Ältere Tiere dagegen nehmen die Anbieter ungern auf. Und hat die Katze erst einmal Vorerkrankungen, lehnen die Versicherer den Antrag nicht selten ab.

Ihre MLP Berater informieren Sie gern in einem persönlichen Gespräch zu den verschiedenen Tarifen und Leistungsmodellen. So stellen wir Ihnen das optimale Gesundheitspaket für Ihren Stubentiger zusammen.

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