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Hunde-OP-Versicherung: gut abgesichert für chirurgische Eingriffe

Das Wichtigste zur Hunde-OP-Versicherung in Kürze:

  • Eine Hunde-OP-Versicherung erstattet je nach Tarif bis zu 100 Prozent der Kosten für Operationen von Ihrem Hund.
  • Viele Versicherungen decken zudem alle Kosten für Ihren Hund ab, die mit dem Eingriff in Zusammenhang stehen (z. B. Medikamente).
  • Die Operationsversicherung ist günstiger für Ihren Hund als eine Tierkrankenversicherung, die allerdings zusätzlich für ambulante und stationäre Tierarztkosten und Behandlungen aufkommt.
  • Die Leistungen und Beiträge unterscheiden sich mitunter deutlich, weshalb ein Vergleich der Hundeversicherungen zu empfehlen ist.

Das übernimmt die Versicherung:

Notwendige chirurgische Eingriffe – wie beispielsweise eine Tumoroperation oder Frakturversorgung – kosten bei Hunden manchmal mehrere Tausend Euro. Mit einer Hunde-OP-Versicherung sorgen Sie für den Ernstfall vor und können sich die Kosten für den Tierarzt oder die Tierklinik leisten.

Welchen Leistungsumfang Ihre Versicherung bietet, richtet sich nach dem gewählten Tarif. Ein umfassender Schutz deckt folgende Leistungen für Ihren Hund ab:

  • Kosten der Operation
  • stationäre Unterbringung in der Tierklinik
  • diagnostische Verfahren, wie zum Beispiel Röntgenuntersuchungen
  • Medikamente und Arzneimittel
  • Verbandsmaterialien
  • Vor- und Nachuntersuchungen
  • telefonische Hilfe bei Rechtsfragen

Worauf achten bei den Leistungen einer Hunde-OP-Versicherung?

Wenn Sie sich für eine Hunde-OP-Versicherung entscheiden, gibt es viele Punkte zu berücksichtigen. Die wichtigsten Kriterien haben wir im Folgenden für Sie aufgelistet:

  • Versicherungssumme: Schauen Sie genau nach, ob die Leistungsobergrenze ausreichend hoch ist und mehrere Operationen im Jahr abgedeckt sind. Einige Tarife haben kein Jahreslimit und übernehmen die Kosten aller Operationen in voller Höhe.
  • Tierarztkosten: Eine Hunde-OP-Versicherung übernimmt in der Regel nicht die Kosten für ambulante und stationäre Heilbehandlungen. Einige Versicherungen bieten Ihnen die Möglichkeit, diese als Tarifbaustein aufzunehmen. Alternativ empfiehlt sich eine umfassende Hunde-Krankenversicherung.
  • Freie Tierarzt- und Tierklinikwahl erlaubt es Ihnen mit Ihrem Hund, zu Ihrem bevorzugten Tierarzt zu gehen.
  • Erstattung nach dem GOT-Satz: Tierärzte rechnen ihre Leistungen nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) ab. Im Notdienst dürfen Tiermediziner gesetzlich bis zum vierfachen Satz abrechnen. Bei Basistarifen ist es üblich, dass die Versicherung nur die Kosten bis zum einfachen oder zweifachen Gebührensatz abdeckt. Premiumtarife kommen dagegen meist für den dreifachen und einige für den vierfachen Satz auf.
  • Schutz im Ausland: Ein Auslandsschutz ist unerlässlich, wenn Sie Ihren Vierbeiner in den Urlaub mitnehmen.

Das bedeutet die Wartezeit bei einer OP-Versicherung:

Die Wartezeit beträgt bei Hunde-Operationsversicherungen meist zwischen 30 Tagen und drei Monaten. Erst nach Ablauf dieser Zeit können Sie die Leistungen Ihrer Police in Anspruch nehmen. Die meisten Anbieter sehen jedoch keine Wartezeit für Operationen vor, wenn Ihr Hund sich bei einem Unfall verletzt.

Das ist wichtig für die Wahl des passenden Tarifs:

Eine Tier-OP-Versicherung übernimmt meist nur die Kosten für veterinärmedizinisch notwendige Operationen. Einige Tarife bieten Ihnen einen Zuschuss zu Kastrationen. Prüfen Sie außerdem, ob bestimmte rassespezifische Erkrankungen ausgeschlossen sind. Bei Abschluss eines Vertrags ist es wichtig, dass Sie alle bekannten Vorerkrankungen von Ihrem Hund ehrlich angeben. Außerdem haben das Alter Ihres Hundes und mitunter die Hunderasse einen Einfluss auf die jährliche Prämie.

Der teuerste Tarif ist nicht unbedingt immer die beste Wahl. Lesen Sie sich den individuellen Leistungsumfang genau durch und suchen Sie sich eine Police aus, die zu Ihnen und Ihrem Hund passt. Gerne beraten wir Sie zu diesem Thema und klären mit Ihnen gemeinsam Ihre Situation.

So hoch ist die Selbstbeteiligung:

Tarife mit Selbstbeteiligung sind generell günstiger, weshalb sich diese Option finanziell lohnen kann. Die Operationskosten müssen Sie allerdings bis zur Höhe Ihres jährlichen Selbstbehalts übernehmen. Einige Anbieter veranschlagen eine feste Summe (z. B. 150 Euro im Jahr), andere berechnen Ihnen pauschal 20 Prozent der Kosten. Es sind zudem Policen ohne Selbstbeteiligung erhältlich, die jedoch meist nur für junge Tiere gelten.

Mehr erfahren zur Hunde-OP-Versicherung

Unsere erfahrenen MLP-Berater unterstützen Sie bei der Auswahl einer geeigneten Versicherung für Ihren Hund. Wir vergleichen für Sie die Angebote und geben Ihnen Tipps. Gerne beraten wir Sie auch zu weiteren wichtigen Versicherungen für Tierhalter – wie der Hundehaftpflicht. Vereinbaren Sie am besten gleich einen persönlichen Gesprächstermin und lernen Sie unsere Berater als kompetente Partner für Ihre Finanzen kennen.

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