Ambivertiert. Noch nie gehört? Dabei ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass das auf einen selbst zutrifft. Das Kunstwort beschreibt einen Zwischenzustand zwischen introvertiert und extrovertiert. Und nach Untersuchungen des amerikanischen Psychologen Adam Grant sind immerhin ganze zwei Drittel der Menschen weder dem Lager intro- bzw. extrovertiert eindeutig zuordnen. Sie handeln mal so, mal so – eben ambivertiert.
Herzlichen Glückwunsch, kann man da nur sagen. Denn ambivertierten Menschen bescheinigen Karriereexperten weitaus bessere Erfolgschancen im Job als Personen, die sich näher zu einem der beiden Stimmungspole zugehörig fühlen.
Ambivertierte Menschen profitieren vor allem von diesen drei Fähigkeiten:
Ob man extro-, intro oder ambivertiert ist, ist zunächst einmal eine Veranlagungssache und weniger Trainingserfolg. Ein gutes Indiz für Ambivertiertheit ist, dass man sich keinem der beiden Extreme so richtig zugehörig fühlt. Längeres Alleinsein macht einem zum Beispiel zu schaffen, aber man muss auch nicht ständig Menschenmassen um sich herum haben. So richtig wohl fühlt man sich erst, wenn sich beide Pole die Waage halten. Übertragen auf den Job können die folgenden fünf Muster darauf hindeuten, dass man selbst ambivertiert ist:
Flexibles Arbeiten, mehr Eigenverantwortung, mehr Freiheit – wie Angestellte und Vorgesetzte diese Chancen am besten nutzen.