Ein ETF-Sparplan ist eine Form der Geldanlage, bei der Sie regelmäßig (meist monatlich) einen festen Betrag in einen oder mehrere börsengehandelte Fonds investieren. Im Gegensatz zu einzelnen
Aktien
setzen Sie dabei auf eine breite Streuung Ihres Kapitals über viele Vermögenswerte hinweg. Dadurch sinkt das Risiko einzelner Kursschwankungen. Dieser Vorteil von ETF-Sparplänen kann sich insbesondere beim Einstieg in Kapitalanlagen mit langfristiger Perspektive auszahlen.
Bei einem passiven
ETF (Exchange Traded Fund)
handelt es sich um einen Indexfonds, der beispielsweise die Wertentwicklung eines Aktienindex abbildet. Ein Aktienindex bildet wiederum die Wertentwicklung einer Gruppe von Aktien ab. ETFs sind für die folgenden Aktienindizes verfügbar:
- DAX
- S&P 500
- Nasdaq 100
- Euro Stoxx 50
- MSCI World
Zudem können ETFs weitere Anlageklassen und Vermögenswerte abbilden, wie beispielsweise
Anleihen
oder Immobilien.
Doch wie funktioniert die Anlage in ETF-Sparpläne genau? Dazu wählen Sie einen passenden ETF, legen die gewünschte Sparrate fest und definieren, an welchem Tag im Monat der Betrag automatisch von Ihrem Konto abgebucht und in den ETF investiert wird. Das Ganze läuft über ein Depot, das Sie bei einer Bank wie der
MLP Banking AG
oder einem Anbieter mit ETF-Sparplan-Funktion einrichten. Einmal eingerichtet, arbeitet der ETF-Sparplan automatisch – ganz ohne ständiges Eingreifen. So können Sie langfristig Vermögen aufbauen und vom sogenannten Cost-Average-Effekt profitieren, also dem Durchschnittskosteneffekt bei Kursschwankungen. Das heißt: Da Ihre Sparrate gleich bleibt, erwerben Sie bei höheren Kursen weniger und bei niedrigeren Kursen mehr ETF-Anteile. So ergibt sich über die Zeit ein Durchschnittspreis, der die Auswirkungen von Kursschwankungen abmildert.