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Ein Mann surft im Meer und genießt einen aktiven Ruhestand mit einer gut geplanten Altersvorsorge.

Altersvorsorge

Ihre Möglichkeiten, das Drei-Säulen-Prinzip und der Weg zur passenden Vorsorge

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Das Wichtigste zur Altersvorsorge auf einen Blick

  • Was gemeint ist: Die Altersvorsorge bündelt alle Bausteine, mit denen Sie sich zusätzlich zur gesetzlichen Rente ein Einkommen für die Zeit nach dem Berufsleben aufbauen.
  • Drei Säulen: Gesetzliche Rente, betriebliche Vorsorge und private Vorsorge bilden gemeinsam das Drei-Säulen-Prinzip der Altersvorsorge.
  • Viele Möglichkeiten: Zu den Möglichkeiten zählen unter anderem Riester-Rente, die 2027 durch neue Produktlösungen zum Altersvorsorgedepot abgelöst wird, Basisrente, private Rentenversicherung, betriebliche Altersversorgung und mittel- bis langfristige Investment-Sparpläne.
  • Individuelle Beratung: MLP Beraterinnen und MLP Berater analysieren Ihre Situation und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen eine passende Vorsorge.

Was ist Altersvorsorge und warum ist sie sinnvoll?

Altersvorsorge umfasst alle Maßnahmen, mit denen Sie für die Zeit nach dem Berufsleben finanziell vorsorgen. Die gesetzliche Rente bildet dabei für die meisten Menschen die Grundlage, reicht allein aber häufig nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Das gesetzliche Rentenniveau liegt derzeit bei rund 48 % des durchschnittlichen Einkommens und soll bis 2031 auf diesem Niveau stabilisiert werden. Dieser Wert beschreibt die Rente nach 45 Beitragsjahren mit Durchschnittsverdienst und bezieht sich nicht auf das tatsächliche Einkommen vor Rentenbeginn. Zwischen dem letzten Nettoeinkommen und der späteren Rente entsteht so für viele eine Rentenlücke.

Hinzu kommt: Die Lebenserwartung steigt weiter, das Geld muss im Alter also länger reichen. Genau deshalb ist es sinnvoll, zusätzlich fürs Alter vorzusorgen und die eigene Rente aus mehreren Bausteinen aufzubauen. Wer früh beginnt, für die Rente vorzusorgen, verteilt die Beiträge auf viele Jahre und kann über die gesamte Laufzeit vom Zinseszinseffekt profitieren. So lässt sich die Versorgungslücke Schritt für Schritt verringern.

Die wichtigste Entscheidung bei der Altersvorsorge ist, überhaupt zu beginnen – und das möglichst früh. In unserer Beratung schauen Sie gemeinsam mit Ihrem Berater auf Ihre persönliche Situation, Ihre Ziele und Ihre bestehende Absicherung und entwickeln daraus eine Vorsorgestrategie, die zu Ihrem Leben passt.

Michael Schwarz, Leiter Produktmanagement Absicherung und Vorsorge bei MLP

Wie lange muss Ihre Altersvorsorge reichen?

Weil die Lebenserwartung weiter steigt, muss die angesparte Summe Ihren Lebensstandard im Alter für viele Jahre sichern. Mit dem Lebenserwartungsrechner von MLP gewinnen Sie eine erste Einschätzung und leiten daraus ab, wie viel Vorsorge für Sie sinnvoll ist.

Das Drei-Säulen-Prinzip der Altersvorsorge einfach erklärt

In Deutschland stützt sich die Altersvorsorge auf drei tragende Säulen. Dieses Drei-Säulen-Prinzip unterteilt die Vorsorge nach ihrer Herkunft: die gesetzliche Absicherung, die betriebliche Vorsorge über den Arbeitgeber und die private Vorsorge. Die drei Säulen der Altersvorsorge ergänzen sich gegenseitig – je stabiler alle drei stehen, desto besser ist Ihr Ruhestand abgesichert.

Die Altersvorsorge stützt sich auf drei Säulen: gesetzliche Rente, betriebliche Altersvorsorge und private Vorsorge.

Erste Säule: Die gesetzliche Rente

Die erste Säule ist die gesetzliche Rentenversicherung. In sie zahlen Angestellte verpflichtend ein; das Umlageverfahren finanziert die spätere Rente aus den Beiträgen der aktuell Erwerbstätigen. Für viele bildet diese Säule das Fundament der Altersvorsorge. Zur ersten Säule zählen außerdem die berufsständischen Versorgungswerke, etwa für Ärztinnen und Ärzte, sowie die Beamtenversorgung. Da das Rentenniveau langfristig eher sinkt, ist die gesetzliche Rente als alleinige Absicherung für die meisten Menschen zu knapp bemessen.

Zweite Säule: Die betriebliche Altersvorsorge

Die zweite Säule bildet die betriebliche Altersversorgung (bAV) . Dabei zahlen Sie über Ihren Arbeitgeber in eine Zusatzrente ein – direkt aus dem Bruttogehalt per Entgeltumwandlung und mit einem Arbeitgeberzuschuss. Ende 2023 hatten rund 52 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten eine Anwartschaft auf eine Betriebsrente. Gesetzlich muss Ihr Arbeitgeber mindestens 15 % des umgewandelten Betrags zuschießen – viele Unternehmen geben freiwillig mehr. Je höher dieser Anteil, desto größer ist der Teil Ihrer Vorsorge, der nicht aus Ihrem Netto stammt.

Dritte Säule: Die private Altersvorsorge

Die dritte Säule umfasst die private Vorsorge, mit der Sie Ihre gesetzliche und betriebliche Absicherung individuell ergänzen. Hier haben Sie die meisten Möglichkeiten: von der Riester-Rente , dem geplanten Altersvorsorgedepot und der Basisrente (Rürup-Rente) über die private Rentenversicherung bis zu fondsgebundenen Sparplänen. Eine zusätzliche Altersvorsorge ist ein wichtiger Hebel, um die Rentenlücke zu verkleinern und langfristig Vermögen aufzubauen. Bei Anlagen am Kapitalmarkt, etwa über Fonds oder ETF-Sparpläne , sind dabei Wertschwankungen und Verluste möglich – den Renditechancen stehen also auch Risiken gegenüber.

Drei Säulen oder drei Schichten – was ist der Unterschied?

Neben dem Drei-Säulen-Prinzip wird die Altersvorsorge häufig auch in drei Schichten eingeteilt. Beide Modelle betrachten die Altersvorsorge aus unterschiedlichen Perspektiven: Während die drei Säulen danach unterscheiden, ob die Vorsorge gesetzlich, betrieblich oder privat erfolgt, ordnet das Schichtenmodell verschiedene Vorsorgeformen nach ihren gesetzlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen ein. Die Modelle widersprechen sich daher nicht, sondern dienen unterschiedlichen Formen der Einordnung.

Welche Möglichkeiten der Altersvorsorge gibt es?

Innerhalb der drei Säulen gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Altersvorsorge. Welche davon zu Ihnen passt, hängt von Ihrer Lebenssituation, Ihrem Einkommen und Ihren Zielen ab. Die folgenden Vorsorgeformen bilden die wichtigsten Möglichkeiten im Überblick:

Eine weitere Einordnung bietet das Schichtenmodell, das die Vorsorgeformen nach ihren gesetzlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen unterscheidet. Mehr dazu erfahren Sie in der Übersicht der Vorsorgeformen . Wenn eine bestehende Vorsorge zur Auszahlung kommt, unterstützt MLP zudem bei den nächsten Schritten rund um ablaufende Vorsorgeverträge .

Was ist die beste Altersvorsorge?

Eine pauschal beste Altersvorsorge gibt es nicht. Welche Altersvorsorge die beste für Sie ist, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab: von Ihrem Alter, Ihrem Einkommen, Ihrer Risikobereitschaft und Ihren Zielen für den Ruhestand. In der Regel führt nicht ein einzelnes Produkt zum Ziel, sondern eine durchdachte Kombination aus gesetzlicher Rente, betrieblicher und privater Vorsorge.

Bei der Frage, welche Altersvorsorge die beste ist, haben sich einige Grundregeln bewährt: früh anfangen, damit der Zinseszinseffekt möglichst lange wirkt, regelmäßig sparen, die Kosten im Blick behalten und das Kapital breit streuen, statt alles auf ein einziges Wertpapier zu setzen. So entsteht aus mehreren Möglichkeiten eine Vorsorge, die zu Ihrem Leben passt.

Welche Mischung in Ihrem Fall am sinnvollsten ist, zeigt ein vollständiger Blick auf Ihre finanzielle Situation. MLP Beraterinnen und MLP Berater analysieren Ihren Bedarf, ordnen Ihre bestehende Absicherung ein und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen eine passende Vorsorgestrategie. So entsteht eine Lösung, die Ihre gesetzliche, betriebliche und private Vorsorge sinnvoll aufeinander abstimmt.

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Ab welchem Alter lohnt sich die Altersvorsorge?

Grundsätzlich gilt: Je früher Sie mit der Altersvorsorge beginnen, desto länger wirkt der Zinseszinseffekt. Wer bereits mit Anfang 20 einsteigt, muss monatlich deutlich weniger zurücklegen als jemand, der erst spät anfängt. Doch auch ein späterer Einstieg kann sich lohnen. Mit zunehmendem Alter lässt sich die eigene Versorgung im Ruhestand häufig konkreter einschätzen, etwa anhand der Renteninformation, bestehender Vorsorgeverträge und des vorhandenen Vermögens. Gleichzeitig bleiben je nach Alter noch viele Jahre, um zusätzlich vorzusorgen.

Entscheidend sind daher weniger feste Altersgrenzen als die verbleibende Zeit bis zum Ruhestand, die bestehende Absicherung und die finanziellen Möglichkeiten. Wann und in welcher Form Sie eine Altersvorsorge abschließen sollten, hängt von Ihrer Lebenssituation ab. Eine Beratung hilft dabei, den passenden Einstiegszeitpunkt und die richtige Höhe der Beiträge zu bestimmen.

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Vor- und Nachteile der privaten Altersvorsorge

Die private Vorsorge soll dazu beitragen, die Rentenlücke zu verkleinern. Wie jede Geldanlage bringt sie Chancen und Risiken mit sich.

Vorteile

  • Höhere Rente: Die private Vorsorge ergänzt die gesetzliche Rente und hilft, den gewohnten Lebensstandard im Alter zu halten.
  • Staatliche Förderung: Je nach Form gibt es bereits in der Ansparphase Zulagen oder steuerliche Vorteile, etwa beim 2027 startenden Altersvorsorgedepot und der Basisrente.
  • Renditechancen: Fondsgebundene Vorsorge bietet über lange Zeiträume die Chance auf einen Wertzuwachs.
  • Flexibilität: Beiträge, Laufzeit und Anlageform passen Sie in vielen Verträgen an Ihre Lebenssituation an.

Nachteile

  • Eingeschränkte Verfügbarkeit: Vor allem staatlich geförderte Formen wie die Basisrente binden das Kapital bis zum Ruhestand; flexible Formen wie Fondssparpläne bleiben zwar verfügbar, ein früher Zugriff schmälert dann aber die spätere Rente.
  • Verlustrisiko: Bei Anlagen am Kapitalmarkt sind Kursschwankungen und Verluste möglich.
  • Kosten: Für Verträge und Depots fallen in der Regel Gebühren an, die die Rendite mindern.
  • Nachgelagerte Besteuerung: Bei geförderten Formen versteuern Sie die späteren Auszahlungen im Ruhestand.

Bei einer Anlage am Kapitalmarkt sind Wertschwankungen und Verluste möglich. Wie hoch Chancen und Risiken ausfallen, hängt von der gewählten Vorsorgeform und vom Anlagezeitraum ab. Die steuerliche Behandlung hängt von Ihrer individuellen Situation ab und kann sich künftig ändern.

Unser Tipp: MLP Beratung zur Altersvorsorge

Welche Altersvorsorge zu Ihnen passt, hängt von vielen Faktoren ab: Ihrem Einkommen, Ihrer Lebensphase, Ihrer Risikobereitschaft und Ihrer bereits bestehenden Absicherung. Weil die drei Säulen zusammenspielen, entfaltet eine Beratung zur Altersvorsorge ihren Nutzen vor allem dann, wenn sie alle Bausteine gemeinsam betrachtet. MLP Beraterinnen und MLP Berater unterstützen Sie dabei unter anderem in folgenden Bereichen:

  • Bedarfsanalyse: gemeinsame Bestandsaufnahme Ihrer Situation, Ihrer Vorsorgeziele und Ihrer bestehenden Absicherung, um Lücken und Handlungsbedarf zu erkennen
  • Passende Lösung: Prüfung geeigneter Vorsorgeformen über den Marktzugang zu vielen Anbietern und Unterstützung bei der Auswahl
  • Ganzheitliche Betrachtung: Einordnung von gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge in ein stimmiges Gesamtkonzept
  • Langfristige Begleitung: Anpassung Ihrer Vorsorge, wenn sich Ihr Leben verändert, etwa bei Familienzuwachs, Jobwechsel oder dem Übergang in den Ruhestand

Für den langfristigen Vermögensaufbau mit Fonds steht Ihnen über das Vermögensmanagement von MLP eine Anlageberatung offen, die zu Ihren Zielen passt. Die Entscheidung über Ihre Anlage treffen dabei immer Sie selbst.

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Fazit: Mit den drei Säulen die Rentenlücke gezielt verkleinern

Für die meisten Menschen genügt die gesetzliche Rente nicht, um im Alter den gewohnten Lebensstandard zu sichern. Eine durchdachte Altersvorsorge aus den drei Säulen – gesetzlicher Rente, betrieblicher und privater Vorsorge – hilft, die Rentenlücke zu verkleinern. Entscheidend sind ein früher Start, ein Blick auf Kosten und Renditeaussichten und eine breite Streuung über mehrere Bausteine.

Welche Mischung am besten zu Ihnen passt, ist individuell verschieden. Klarheit schafft ein Gesamtblick auf Ihre Finanzen. Bei Anlagen am Kapitalmarkt sollten Sie dabei mögliche Kursschwankungen einplanen. MLP Beraterinnen und MLP Berater analysieren Ihre Situation und begleiten Sie dabei, Ihre gesetzliche, betriebliche und private Vorsorge sinnvoll aufeinander abzustimmen.

Häufige Fragen zum Thema Altersvorsorge

Der passende Betrag hängt von Ihrem Einkommen, Ihrem Alter und Ihrer bereits bestehenden Vorsorge ab. Wichtiger als eine feste Prozentzahl ist, überhaupt regelmäßig einzuzahlen und den Beitrag mit steigendem Einkommen anzupassen.

Eine pauschale Antwort gibt es nicht, denn der nötige Betrag hängt von Ihrem Alter beim Start, der Laufzeit und der gewählten Vorsorgeform ab. Je früher Sie beginnen, desto geringer ist der nötige Monatsbeitrag, weil der Zinseszinseffekt länger wirkt. Eine individuelle Berechnung im Rahmen einer Beratung zeigt, welcher Beitrag in Ihrem Fall für eine Zusatzrente von 1.000 € nötig ist.

Selbstständige zahlen häufig nicht in die gesetzliche Rentenversicherung ein und sollten ihre Vorsorge daher besonders bewusst aufbauen. Für Selbstständige kommt häufig die Basisrente (Rürup-Rente) in Betracht, weil sich die Beiträge steuerlich als Sonderausgaben absetzen lassen. Auch das 2027 startende Altersvorsorgedepot bringt für Selbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler eine neue staatliche Fördermöglichkeit; daneben stehen flexible private und fondsgebundene Lösungen. Welche Kombination passt, hängt von Einkommen, Steuersituation und Sicherheitsbedürfnis ab.

Ja, die Kombination mehrerer Bausteine ist sogar der Regelfall. Gesetzliche Rente, betriebliche Altersversorgung und private Vorsorge ergänzen sich im Drei-Säulen-Prinzip. Auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann auf Wunsch ergänzt werden.

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