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Eine glückliche Familie als Symbol für den Schutz, den Private Kinderversicherungen bieten.

Kinderversicherungen

Welche Versicherungen für Kinder sind sinnvoll und wie können Sie Ihren Nachwuchs optimal absichern?

Auf den Punkt gebracht: Versicherungen für Kinder

  • Umfassender Schutz: Kinderversicherungen gewährleisten eine gezielte Absicherung für den Nachwuchs. Mit ihnen stellen Eltern sicher, dass ihre Kinder z. B. im Falle von Unfällen, Invalidität oder Krankheiten gut versorgt sind.
  • Versicherungen für Kinder: Um den Nachwuchs lückenlos abzusichern, können Eltern gezielt Kinderversicherungen wie eine private Unfallversicherung, private Krankenzusatzversicherungen, eine Berufsunfähigkeits- oder eine Kinderinvaliditätsversicherung abschließen. Diese Absicherungen lassen sich individuell kombinieren und gewährleisten so den langfristigen Schutz des Kindes über die gesetzliche Basis hinaus.
  • Gesetzliche Lücken schließen: Da die staatliche Basisvorsorge oft nur einen Teil der Risiken abdeckt, bieten private Kinderversicherungen den notwendigen Rundum-Schutz. Eine Unfallversicherung stellt beispielsweise sicher, dass Ihr Kind nicht nur in der Schule, sondern auch beim Spielen im Garten, beim Sport oder im Urlaub abgesichert ist.
  • Frühzeitige Vorsorge lohnt sich: Bei vielen Kinderversicherungen ist ein zeitnaher Abschluss sinnvoll. Da die Beiträge häufig vom Einstiegsalter abhängen, sichern Sie Ihrem Kind dauerhaft attraktive Konditionen.

Warum sind Versicherungen für Kinder sinnvoll?

Der Schutz der eigenen Kinder steht für Eltern an erster Stelle – und das aus gutem Grund. Unfälle, schwere Krankheiten oder andere unvorhergesehene Ereignisse stellen Familien vor große emotionale Herausforderungen und können zudem schnell zu finanziellen Belastungen führen. Kinderversicherungen sorgen in solchen Fällen für den nötigen Rückhalt: Sie schaffen Sicherheit und gewährleisten, dass das Wohl des Kindes jederzeit bestmöglich abgesichert ist.

Dabei geht es vor allem darum, auf Risiken vorbereitet zu sein, die über den Alltag hinausgehen. Die Absicherung der Gesundheit ist hierfür ein klassisches Beispiel: Während die gesetzliche Krankenversicherung eine grundlegende Basisversorgung bietet, deckt sie bei weitem nicht alle Bereiche ab. Ähnliches gilt für viele andere Lebensbereiche, in denen zusätzliche Vorsorge den Unterschied machen können. Private Kinderversicherungen schließen diese Lücken gezielt. Beispielsweise bietet die Unfall- oder Invaliditätsversicherung Schutz vor den finanziellen Folgen eines Unfalls oder einer möglichen Invalidität, während eine Haftpflicht für Schäden aufkommt, die das Kind Dritten zufügt. Ohne einen passenden Versicherungsschutz müssten Familien diese oft immensen Kosten selbst tragen.

Eine frühzeitige Vorsorge durch Kinderversicherungen ermöglicht es, unmittelbare finanzielle Risiken zu minimieren und langfristig zu gewährleisten, dass das Kind im Ernstfall die bestmögliche Unterstützung erhält. So werden finanzielle Belastungen, die erst in späteren Jahren eintreten oder die gesamte Zukunft des Kindes betreffen könnten, bereits heute effektiv abgefangen.

Die beste Zeit, um für die Sicherheit Ihres Kindes zu sorgen, ist heute. Allerdings ist die Auswahl an Kinderversicherungen groß und oft unübersichtlich. Bei MLP unterstützen wir Sie dabei, herauszufinden, welche Absicherung für Ihre individuelle Lebenssituation wirklich wichtig ist und die richtigen Prioritäten zu setzen. So ist Ihr Kind heute gut abgesichert und profitiert auch später noch von den Entscheidungen, die Sie bereits jetzt für Ihren Nachwuchs treffen.

MLP Finanzexperte

Welche Arten von Versicherungen gibt es für Kinder?

Je nach Lebenssituation und Bedürfnissen gibt es unterschiedliche Versicherungen, die Kindern Schutz bieten. Dazu gehören beispielsweise:

  • Gesundheitliche Absicherungen: Diese Versicherungen sorgen dafür, dass das Kind bei gesundheitlichen Problemen, wie Krankheiten oder Unfällen, gut versorgt ist.
  • Finanzielle Absicherungen: Dazu gehören Versicherungen, die das Kind finanziell unterstützen, zum Beispiel wenn es zu Invalidität oder Berufsunfähigkeit kommt.
  • Rechtlicher Schutz: Diese Versicherungen bieten Absicherung bei rechtlichen Problemen, die durch das Kind entstehen können, zum Beispiel durch Schäden, die unbeabsichtigt an anderen Personen oder deren Eigentum verursacht werden.

Welche Kinderversicherungen die besten für Ihre Familie sind, hängt von ihren spezifischen Bedürfnissen ab. Die passende Vorsorge ist so individuell wie Ihr Kind selbst – was für die eine Familie sinnvoll ist, muss nicht zwangsläufig zum Bedarf einer anderen passen. Ein Vergleich verschiedener Optionen hilft, die Kinderversicherung zu finden, die Ihren finanziellen Rahmen perfekt mit dem gewünschten Schutz für Ihr Kind in Einklang bringt.

In den folgenden Abschnitten stellen wir mehrere Kinderversicherungen vor, um Eltern dabei zu helfen, den passenden Versicherungsschutz für den Nachwuchs zu finden.

Gemeinsam bringen wir Licht ins Dunkel

Die MLP Beraterinnen und MLP Berater stehen Ihnen zur Seite, um gemeinsam in einem Vergleich die besten Kinderversicherungen für Ihre Familie und den Nachwuchs zu finden und den passenden Versicherungsschutz auszuwählen.

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Unfallversicherung für Kinder: Sicherheit bei jedem Schritt

Kinder sind aktiv und erkunden die Welt auf vielfältige Weise. Ob beim Spielen, Toben oder bei ersten Abenteuern – in ihrem Alltag lauern immer wieder kleine und große Gefahren. Eine Unfallversicherung für Kinder bietet genau hier den nötigen Schutz. Sie sichert nicht nur bei Unfällen wie Stürzen oder Verletzungen beim Sport ab, sondern auch bei alltäglichen Missgeschicken, die jederzeit passieren können.

Die gesetzliche Unfallversicherung sichert Kinder in der Regel nur während der Schulzeit sowie auf dem direkten Weg dorthin und dem Heimweg von der Schule ab. Für alle anderen Situationen – etwa im Freizeitbereich, zu Hause oder beim Spielen mit Freunden – ist eine private Unfallversicherung sinnvoll. Diese Versicherung für Kinder gewährleistet, dass die Familie im Falle eines Unfalls finanziell abgesichert ist.

Die konkreten Leistungen hängen dabei nicht nur vom jeweiligen Versicherer ab, sondern werden maßgeblich durch das gewählte Produkt und die individuell vereinbarten Zusatzbausteine bestimmt. Da viele Leistungen, wie etwa eine Todesfallleistung, üblicherweise optional sind, lässt sich der Schutz bedarfsgerecht an die Lebenssituation der Familie anpassen. Zu den möglichen Leistungen gehören unter anderem:

  • Invaliditätsleistung: Sollte das Kind nach einem Unfall eine bleibende Beeinträchtigung erleiden, erfolgt eine Kapitalleistung.
  • Todesfallleistung: Für den Fall eines tragischen Verlusts infolge eines Unfalls sieht die Versicherung eine finanzielle Sofortleistung vor, um die Familie in dieser schweren Zeit zumindest von den unmittelbar anfallenden Kosten zu entlasten.
  • Erweiterte Absicherung: Viele Unfallversicherungen für Kinder leisten auch bei gesundheitlichen Folgen durch Vergiftungen, Infektionen nach Insektenstichen oder allergischen Reaktionen. Damit geht der Versicherungsschutz über das klassische Unfallereignis hinaus.

In der Regel kann eine Unfallversicherung für Kinder schon ab der Geburt abgeschlossen werden. Der spätere Übergang in einen Erwachsenentarif erfolgt stets automatisch, sodass ein durchgehender Versicherungsschutz gewährleistet bleibt. Wann genau diese Umstellung stattfindet, hängt vom jeweiligen Versicherer ab. Üblicherweise erfolgt sie zur Hauptfälligkeit nach dem 18. Lebensjahr. Damit passt sich der Schutz nahtlos an die neue Lebensphase an, wenn die versicherte Person das Erwachsenenalter erreicht.

Sie möchten mehr erfahren?

Werfen Sie gerne einen Blick in unseren ausführlichen Ratgeber zur Kinderunfallversicherung. Dort finden Sie detaillierte Informationen zu Leistungen und erfahren, worauf Sie im Vergleich verschiedener Kinderversicherungen achten können, um den besten Schutz für Ihr Kind auszuwählen.

Mehr zur Kinderunfallversicherung

Kinder-Gesundheit: Versorgt durch Zusatzversicherungen und private Krankenversicherung

Die private Krankenversicherung (PKV) für Kinder bietet eine Möglichkeit, die Gesundheitsversorgung Ihres Kindes auf höchstem Niveau sicherzustellen. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung, die nur einen Grundschutz bietet, ermöglicht eine private Kinderversicherung eine individuellere und oft umfassendere Behandlung. Mit einer PKV haben Eltern die Gewissheit, dass ihre Kinder auch im Krankheitsfall die bestmögliche Versorgung erhalten.

Die private Krankenversicherung für Kinder bietet eine breite Palette an Leistungen. Je nach Versicherer umfasst eine PKV:

  • Privatärztliche Behandlung: Zugang zu führenden medizinischen Fachkräften ohne lange Wartezeiten
  • Heilmittel und Therapie: erweiterte Unterstützung bei Heilmitteln wie Physio- oder Ergotherapie, um die Genesung des Kindes bestmöglich zu fördern und zu beschleunigen
  • Vorsorgeuntersuchungen: Vorsorge- und Präventionsuntersuchungen, die über das gesetzliche Maß hinausgehen
  • Stationäre Behandlungen: Anspruch auf Einzelzimmer und Chefarztbehandlung im Krankenhaus
  • Zahnbehandlungen: höhere Erstattungen bei Zahnersatz und Kieferorthopädie

Neben der privaten Krankenversicherung können Krankenzusatzversicherungen eine Alternative für die Vorsorge der Kinder darstellen. Diese Versicherungen bieten zusätzlichen Schutz, wenn das Kind nicht privat versichert werden kann. Zusatzversicherungen können flexibel und passend zu den individuellen Bedürfnissen der Familie zur gesetzlichen Krankenversicherung hinzugebucht werden. Zu den verschiedenen zusätzlichen Kinderversicherungen, die sinnvoll für den Nachwuchs sein können, zählen:

  • Zahnzusatzversicherung: deckt zusätzliche Kosten für Zahnersatz, Zahnbehandlungen und kieferorthopädische Maßnahmen
  • Krankenhauszusatzversicherung: bietet zusätzlichen Schutz für private Krankenhausbehandlungen, wie Einzelzimmer oder Chefarztbehandlung
  • Ambulante Zusatzversicherung: erweitert den ambulanten Schutz und deckt zusätzliche Kosten, wie beispielsweise für Heilpraktikerbehandlungen oder auch Brillenleistungen
  • Auslandreisekrankenversicherung: sichert Ihr Kind bei Krankheiten oder Unfällen während Auslandsaufenthalten ab und übernimmt die Behandlungskosten im Ausland

Wenn Sie mehr über Zusatzversicherungen und private Krankenversicherungen für Kinder erfahren möchten, lesen Sie gerne unsere Ratgeber zu diesen Themen. Dort finden Sie alle Informationen zu den möglichen Kinderversicherungen, die die Gesundheit des Nachwuchses absichern, und erfahren zum Beispiel, wann ein Kind in der PKV mitversichert werden kann. Auf diese Weise können Sie herausfinden, welche Versicherung am besten zu Ihrem Bedarf passt.

Mehr zu den Zusatzversicherungen für Kinder

Mehr zur privaten Krankenversicherung für Kinder

Existenzschutz für Kinder: Invaliditäts- und Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine Kinderinvaliditätsversicherung (KIV) leistet, wenn ein Kind aufgrund von Krankheit oder Unfall dauerhaft in seiner körperlichen oder geistigen Fähigkeit eingeschränkt ist. In der Regel muss ein Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 % festgestellt werden, um von der Versicherung Leistungen zu erhalten.

Eine Kinderinvaliditätsversicherung kann je nach Anbieter frühestens ab der sechsten Lebenswoche abgeschlossen werden. Bei den meisten Versicherern ist der Abschluss jedoch üblicherweise ab dem ersten Geburtstag möglich.

Unfälle und Krankheiten sind in der Kindheit leider keine Seltenheit und die Folgen können die Lebensqualität des Kindes über Jahre hinweg beeinträchtigen. Mit einer KIV können Eltern sicherstellen, dass die finanzielle Absicherung des Kindes im Falle einer dauerhaften Beeinträchtigung gewährleistet ist. Eine solche Kinderversicherung bietet dabei umfassende Leistungen:

  • Rentenleistung: eine monatliche Rente, die die Familie finanziell unterstützt.
  • Abdeckung von Krankheiten: Absicherung von Krankheiten oder schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Da es sich um eine Rentenleistung handelt und nicht um die Übernahme konkreter Behandlungskosten, steht der ausgezahlte Betrag zur freien Verfügung – etwa für den Lebensunterhalt, Umbaumaßnahmen oder zusätzliche Betreuung.
  • Unfallabsicherung: Absicherung bei Unfällen, die zu einer dauerhaften Beeinträchtigung führen.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) für Kinder unterscheidet sich von der KIV im Hinblick auf den Leistungsfall. Während die KIV bei dauerhaften Beeinträchtigungen infolge von Krankheit oder Unfall leistet, greift die Berufsunfähigkeitsversicherung bereits früher: Sie leistet, sobald das Kind für voraussichtlich sechs Monate zu mindestens 50 % am Schulunterricht oder der späteren Berufsausübung gehindert ist. In einem solchen Fall wird eine BU-Rente gezahlt, um den Lebensunterhalt des Kindes abzusichern.

Die Kinderinvaliditätsversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung sind Versicherungen, die sich gut ergänzen können. Eltern können sich zum Beispiel in den ersten Jahren nach der Geburt zunächst für eine Kinderinvaliditätsversicherung entscheiden und diesen Schutz dann später durch eine BU für Schüler ergänzen, um den Fall einer Berufsunfähigkeit des Kindes langfristig abzusichern.

Wenn Sie weitere Details zur KIV und der BU für Kinder erhalten möchten, können Sie gerne unsere umfassenden Ratgeber zu diesen Themen lesen. Dort können Sie herausfinden, welche Kinderversicherung am besten zu den individuellen Bedürfnissen Ihrer Familie passt.

Mehr zur Kinderinvaliditätsversicherung

Mehr zur BU für Schüler

Haftpflichtversicherung: Wenn Kinder kleine Fehler machen

Kinder sind von Natur aus neugierig und entdecken die Welt oft auf spielerische Weise. Dabei passieren schnell Missgeschicke. Eine Haftpflichtversicherung sorgt dafür, dass Schäden an Personen, Sachen oder am Vermögen von Dritten abgedeckt sind.

Wichtig: In den meisten Fällen gibt es keine eigenständige Haftpflicht für Kinder, die Eltern separat abschließen müssen. Stattdessen werden Kinder im Rahmen einer Familienversicherung mitversichert. Kinder sind in der Regel bis zur Volljährigkeit in der Familienhaftpflichtversicherung abgesichert, wobei der Schutz oft weitergeht, solange das Kind unverheiratet ist und sich in der Ausbildung oder im Studium befindet. Der Versicherungsschutz endet in der Regel nach Abschluss der ersten Ausbildung oder bei Heirat des Kindes. Ein häufiger Sonderfall tritt auf, wenn Eltern vor der Geburt des Kindes einen „Partner-Tarif“ abgeschlossen haben: In dieser Konstellation ist das Kind rechtlich nicht mitversichert. Damit der Schutz auch für Ihr Kind gilt, ist meist eine Umstellung auf den „Familientarif“ erforderlich, der den Versicherungsschutz automatisch auf alle im Haushalt lebenden Personen ausweitet

Ein verlässlicher Haftpflichtschutz für Familien sollte mehr leisten als nur die Abdeckung von Basisschäden. Achten Sie bei der Wahl des Tarifs besonders auf folgende Details, um im Alltag lückenlos abgesichert zu sein:

  • Adoptiv-, Stief- und Pflegekinder, die im gleichen Haushalt leben, sollten ebenfalls über die Familienversicherung mitversichert sein.
  • Kinder unter sieben Jahren haften laut Gesetz (§ 828 BGB) nicht für Schäden, die sie verursachen. Ohne eine entsprechende Regelung im Vertrag leistet die Haftpflichtversicherung nur, wenn die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Achten Sie daher bei der Auswahl einer Privathaftpflicht mit Schutz für mitversicherte Kinder darauf, dass der Tarif das Leistungsmerkmal „Schäden durch deliktunfähige Kinder“ explizit einschließt. Damit übernimmt die Versicherung den Schaden auch dann, wenn die Aufsichtspflicht nicht verletzt wurde.
  • Eine Haftpflicht-Familienversicherung deckt in der Regel lediglich Schäden, die das Kind bei Fremden verursacht. Ansprüche innerhalb der eigenen Familie sind vom Schutz ausgeschlossen.

Wenn Sie wissen möchten, wie Sie Ihr Kind optimal durch die Haftpflicht absichern können, werfen Sie einen Blick auf unseren ausführlichen Ratgeber. Dort erfahren Sie zum Beispiel, wann Kinder automatisch in der Haftpflichtversicherung der Eltern mitversichert sind und ab wann der Nachwuchs für Schäden haftet.

Mehr zur Haftpflichtversicherung für Kinder

Sparen mit Schutz: Rentenversicherungen für den Vermögensaufbau von Kindern

Wenn man über Kinderversicherungen spricht, denken viele zuerst an den Schutz vor Unfällen oder Schäden. Moderne Versicherungspolicen dienen heute nicht mehr nur dem reinen Schutz vor Risiken, sondern fungieren gleichzeitig als effektives Instrument, um über Jahrzehnte hinweg Kapital für das Kind aufzubauen. Ein besonders leistungsfähiges Modell für dieses Ziel ist eine private Rentenversicherung.

Im Grunde handelt es sich bei dieser Vorsorge um einen langfristigen Sparvertrag mit Versicherungsmantel: Beispielsweise zahlen Eltern oder Großeltern bei der fondsgebundenen Rentenversicherung regelmäßig Beiträge ein, die am Kapitalmarkt, beispielsweise in renditestarken Aktienfonds oder ETFs , über die Jahre wachsen können. Im Gegensatz zu reinen Banksparplänen verbindet dieser Ansatz Renditechancen mit steuerlichen Vorteilen und einer lebenslangen Absicherung. Damit ist die private Rentenversicherung weit mehr als ein bloßer Spartopf. Sie bietet spezifische Vorteile, die sie zu einem zentralen Baustein der Kindervorsorge machen:

  • Der Zinseszinseffekt als Turbo: Durch die langen Laufzeiten nutzt das Kapital maximal den Zinseszinseffekt. Schon kleine Beiträge können über Jahrzehnte zu einem beachtlichen Vermögen anwachsen.
  • Flexibilität für das Leben: Moderne Policen ermöglichen es, zu wichtigen Meilensteinen wie dem Studium oder dem ersten Auto Kapital zu entnehmen, während der Vertrag als Basis für die spätere Altersvorsorge bestehen bleibt.
  • Optionale Beitragsbefreiung: Viele Tarife bieten die Sicherheit, dass die Versicherung die Sparraten übernimmt, falls die Eltern versterben oder berufsunfähig werden sollten. So ist das Sparziel für das Kind in jedem Fall garantiert.
  • Reduzieren der Rentenlücke: Die Rentenlücke beschreibt die Differenz zwischen dem letzten Nettoeinkommen und der gesetzlichen Rente. Eine frühzeitige private Vorsorge ist kann den fehlenden Betrag reduzieren und dazu beitragen, den Lebensstandard im Alter abzusichern.

Ein tragfähiges Vorsorgekonzept kombiniert die Vorteile der Rentenversicherung mit ergänzenden Kapitalmarktlösungen, um das Beste aus beiden Welten zu nutzen. Mit dem MLP Kindervorsorgemanagement legen Sie den Grundstein für eine sichere finanzielle Zukunft Ihres Kindes. Ihre MLP Beraterin oder Ihr MLP Berater unterstützt Sie dabei, die passenden Bausteine aus Vorsorge, Absicherung, Gesundheit und gezielter Geldanlage zu kombinieren – individuell zugeschnitten auf Ihre Bedürfnisse. In einem persönlichen Termin entwickeln Sie gemeinsam eine Strategie, die genau festlegt, welche Anteile in den Versicherungsschutz und welche in den freien Vermögensaufbau fließen sollen.

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Was sollten Eltern beim Abschluss einer Versicherung für Kinder bedenken?

Mit der Entscheidung für leistungsstarke Kinderversicherungen legen Sie heute den Grundstein für die lebenslange Sicherheit Ihres Kindes. Damit der Schutz nicht nur auf dem Papier existiert, sondern im Ernstfall wirklich hilft, können Eltern bei einem Vergleich verschiedener Kinderversicherungen auf spezifische Qualitätsmerkmale achten.

Bevor Sie Ihr Kind versichern, sollten Sie sicherstellen, dass die Leistungen der Tarife die spezifischen Risiken im Kindesalter abdecken:

  • Absicherung bei Unfällen: Prüfen Sie, ob in der Unfallversicherung auch Unfälle durch Eigenbewegungen (zum Beispiel Umknicken) und Vergiftungen mitversichert sind. Da die gesetzliche Familienversicherung der Krankenkasse nur die medizinische Basis abdeckt, ist ein privater Zusatzschutz oft die einzige Möglichkeit, höhere finanzielle Folgen nach Unfällen abzufangen.
  • Schutz des Sparziels: Eine Versicherung für Kinder ist sinnvoll, wenn sie eine Beitragsbefreiung enthält. Falls ein Elternteil berufsunfähig wird oder verstirbt, übernimmt der Versicherer die Raten, damit das Sparziel der Rentenversicherung für das Kind garantiert bleibt.
  • Gesundheitsstatus einfrieren: Ob bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder Krankenzusatzpolicen – ein Einstieg in jungen Jahren sichert den aktuellen Gesundheitszustand beim Versicherer und ermöglicht günstige Beiträge über viele Jahre hinweg.

Zudem muss sich eine gute private Kinderversicherung dem Leben der Familie anpassen können, zum Beispiel mit:

  • Nachversicherungsgarantien: Diese ermöglichen es, den Schutz beim Erreichen bestimmter Lebensjahre (zum Beispiel Volljährigkeit) oder bei wichtigen Ereignissen ohne neue Gesundheitsprüfung zu erhöhen.
  • Finanzieller Flexibilität: Achten Sie auf Optionen für Beitragsanpassungen oder Teilentnahmen, falls sich die finanzielle Situation der Familie ändert oder Kapital für Meilensteine wie das Studium benötigt wird.

Welche Kinderversicherungen im Einzelfall am besten sind, hängt stark von der individuellen Situation ab. Eine professionelle Beratung hilft dabei herauszufinden, welche Versicherung für Kinder sinnvoll investiert ist und wo der gesetzliche Schutz bereits ausreicht.

Die MLP Beraterinnen und MLP Berater unterstützen Sie dabei, aus der Vielzahl der Angebote die besten Kinderversicherungen für Ihren Nachwuchs auszuwählen und ein Konzept zu erstellen, das exakt zu Ihren familiären Zielen passt.

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Häufige Fragen zum Thema Kinderversicherungen

Die Frage nach dem passenden Schutz lässt sich nicht pauschal beantworten, da jedes Kind und jede Familiensituation individuell sind. Ein Vergleich verschiedener Kinderversicherungen dient dazu, genau die Bausteine zu finden, die zu Ihren persönlichen Bedürfnissen passen. Sie können die Vorsorge daher als modularen Baukasten betrachten und sich den Versicherungsschutz aus den folgenden Versicherungen zusammenstellen:

  • Haftpflichtversicherung: Diese Versicherung fängt finanzielle Risiken durch einen verursachten Schaden ab. Meist können Kinder beitragsfrei über die Police der Eltern mitversichert werden.
  • Kinderinvaliditätsversicherung: Falls das Kind in Folge einer schweren Krankheit oder eines Unfalls dauerhaft beeinträchtigt bleibt, zahlt die Kinderinvaliditätsversicherung eine monatliche Rente.
  • Berufsunfähigkeitsversicherung: Hier legen Sie frühzeitig das Fundament für die spätere Absicherung des Einkommens. Durch den frühen Einstieg profitieren Sie nicht nur von attraktiven Konditionen, sondern sichern Ihr Kind bereits in jungen Jahren vor den finanziellen Folgen einer möglichen späteren Erwerbsminderung ab.
  • Unfallversicherung: Da die gesetzliche Absicherung nur in Bildungseinrichtungen, auf dem Weg dorthin und auf dem direkten Heimweg greift, bietet eine Unfallversicherung für Kinder zusätzlichen Schutz für Unfälle in der Freizeit.
  • Private Krankenversicherung oder Zusatzschutz: Je nach Versicherungsstatus der Eltern ist die PKV eine Möglichkeit für eine Absicherung des Kindes. Für gesetzlich versicherte Familien sind hingegen Krankenzusatzversicherungen ideal: Sie ergänzen die Basisversorgung um erstklassige Leistungen, wie etwa die Unterbringung im Einbettzimmer oder die Übernahme hoher Kosten bei der Kieferorthopädie.
  • Rentenversicherung: Diese Form der Vorsorge stellt einen starken Baustein für den Vermögensaufbau dar, um durch den Zinseszinseffekt bereits frühzeitig Kapital für Meilensteine wie das Studium oder die erste eigene Wohnung zu bilden.

Am Ende entscheidet Ihr Sicherheitsbedürfnis darüber, welche Versicherung für Kinder sinnvoll ist. Eine fachkundige Beratung hilft Ihnen dabei, die beste Kinderversicherung für Ihren Nachwuchs auszuwählen, ohne das Budget unnötig zu belasten.

Der ideale Zeitpunkt für den Einstieg in die Kinderversicherungen ist so früh wie möglich, oft bereits direkt nach der Geburt. Bei Produkten wie der Rentenversicherung profitieren Sie durch den frühen Start über viele Jahre hinweg maximal vom Zinseszinseffekt.

Auch für Krankenzusatzversicherungen oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung gilt: Ein früher Abschluss ermöglicht oft dauerhaft günstigere Beiträge und stellt sicher, dass der Versicherungsschutz ohne spätere Risikoausschlüsse für neu hinzukommende Beschwerden bestehen bleibt.

In der gesetzlichen Krankenkasse sind Kinder in der Regel über die Familienversicherung eines Elternteils beitragsfrei mitversichert. Dies gilt jedoch nur, solange bestimmte Grenzen beim Einkommen nicht überschritten werden und beide Eltern gesetzlich versichert sind. Ist ein Elternteil privat versichert und verdient mehr als die gesetzlich versicherte Partnerin oder der gesetzlich versicherte Partner, muss das Kind oft eigenständig (meist privat) versichert werden.

Das hängt stark von der jeweiligen Versicherungsart ab, da es keine einheitliche Altersgrenze für alle Produkte gibt:

  • Krankenversicherung: Die beitragsfreie Mitversicherung in der gesetzlichen Kasse endet meist mit dem 18. oder – bei Ausbildung und Studium – spätestens mit dem 25. Lebensjahr. Sobald das Kind eine betriebliche Ausbildung beginnt oder ein eigenes Einkommen erzielt, ist eine eigene Krankenversicherung gesetzlich vorgeschrieben.
  • Haftpflichtversicherung: Kinder sind in der Regel so lange über die Familie mitversichert, wie sie sich in der ersten Schul- oder Berufsausbildung (einschließlich Studium) befinden. Erst mit dem Eintritt in das dauerhafte Berufsleben oder bei einer Heirat ist ein eigener Versicherungsschutz notwendig.

Private Policen, die als Kinderversicherung abgeschlossen wurden, wie die BU oder der Unfall- und Invaliditätsschutz, sind langfristig angelegt. Für die Unfall- und Invaliditätsversicherung gilt dabei, dass diese Verträge bei Erreichen eines festgelegten Alters – meist das 18. Lebensjahr – üblicherweise automatisch auf den entsprechenden Erwachsenentarif umgestellt werden. Inwiefern der Vertrag später rechtlich vom Kind übernommen werden kann, hängt von den Vorgaben des jeweiligen Versicherers ab.

  • Lückenschluss beim Unfallschutz: Während die gesetzliche Unfallversicherung nur in Bildungseinrichtungen, auf dem Weg dorthin und dem Heimweg greift, sichert eine private Police das Kind weltweit und rund um die Uhr ab, also auch beim Spielen, im Sportverein oder im Urlaub.
  • Sicherung der medizinischen Qualität: Die PKV oder ergänzende Krankenzusatzversicherungen ermöglichen den Zugang zu erstklassigen Leistungen wie Chefarztbehandlung oder moderner Kieferorthopädie, die über den Standard der gesetzlichen Kasse hinausgehen.
  • Frühzeitige Existenzsicherung: Ein Vertragsabschluss zur Invaliditäts- oder Berufsunfähigkeitsvorsorge sollte in möglichst jungen Jahren erfolgen. Da solche Tarife mit einer Gesundheitsprüfung verbunden sind und sich der Gesundheitszustand üblicherweise im Laufe des Lebens verschlechtert, ist ein früher Einstieg sinnvoll. Zudem genießen Kinder im gesetzlichen System bei krankheitsbedingter Erwerbsminderung oft gar keinen oder nur einen sehr geringen Schutz.

Kurzum: Eine private Absicherung stellt sicher, dass Ihr Kind im Ernstfall nicht nur medizinisch bestmöglich versorgt ist, sondern auch finanziell und rechtlich auf einem soliden Fundament steht, das die gesetzlichen Systeme allein nicht bieten können. Da die Auswahl der passenden Versicherungen eine individuelle Entscheidung ist, unterstützen Sie die MLP Beraterinnen und MLP Berater gerne dabei, die verschiedenen Bausteine sinnvoll aufeinander abzustimmen. So schnüren wir ein optimales Gesamtpaket für die Zukunft Ihres Kindes, das von der akuten Absicherung bis hin zum frühen Grundstein für eine lebenslange Altersvorsorge reicht.

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