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Eine Frau und ein Mann betrachten die Zusammensetzung ihres ETF-Portfolios auf dem Tablet.

ETF-Portfolio: Strategien, Aufbau und Beispiele

Wie stellen Sie ein ETF-Portfolio zusammen, das zu Ihren Zielen passt?

Kurz und kompakt: Das Wichtigste zum ETF-Portfolio

  • Gründe für ein ETF-Portfolio: Wenn Sie Ihr Vermögen über verschiedene Anlageklassen, Regionen und Unternehmen streuen möchten, kann ein ETF-Portfolio eine gute Möglichkeit sein. Diese Streuung kann dazu beitragen, Schwankungen einzelner Anlagen abzufedern.
  • Anlagestrategien: Anlegende nutzen für ihr ETF-Portfolio häufig Strategien wie zum Beispiel ein Weltportfolio, ein 70/30-Portfolio oder die Core-Satellite-Strategie. Welche Anlagestrategie für Sie sinnvoll ist, richtet sich nach Ihrem Risikoempfinden und Ihren finanziellen Zielen.
  • Worauf Sie achten sollten: Wenn Sie ein ETF-Portfolio zusammenstellen möchten, können Sie unter anderem auf die konkrete Zusammensetzung der Fonds, die enthaltenen Anlageklassen sowie die Kostenstruktur achten.
  • MLP Beratung: MLP Beraterinnen und MLP Berater unterstützen Sie dabei, ein ETF-Portfolio zu erstellen, das zu Ihren Zielen passt. Gemeinsam entwickeln wir eine individuelle Anlagestrategie, die sich an Ihrer persönlichen Situation orientiert.

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Was ist ein ETF-Portfolio?

Ein ETF-Portfolio ist die gezielte Zusammenstellung eines oder mehrerer börsennotierter Indexfonds (ETFs), mit denen Sie Ihr Geld über verschiedene Märkte, Unternehmen und Anlageklassen investieren können. Je nach Strategie gibt es verschiedene Ansätze für die Zusammensetzung eines ETF-Portfolios: Anlegende können mehrere spezialisierte ETFs kombinieren oder einen einzelnen breit gestreuten ETF nutzen. Die Zusammenstellung der einzelnenStreuung der enthaltenen Wertpapiere sollte zu Ihrer Anlagestrategie und Ihrem Anlagehorizont passen.

ETFs (Exchange Traded Funds) können an der Börse gehandelt werden und unterschiedlich aufgebaut sein: Passive ETFs bilden die Wertentwicklung eines Index ab, während aktive ETFs durch ein Fondsmanagement gesteuert werden. Beide Varianten können verschiedene Märkte und Anlageklassen wie Aktien oder Anleihen abdecken.

Warum ein ETF-Portfolio sinnvoll sein kann

Warum ein ETF-Portfolio sinnvoll sein kann

Mit einem ETF-Portfolio verteilen Sie Ihr Geld auf viele Unternehmen, Branchen und Regionen weltweit und reduzieren so die Abhängigkeit von einzelnen Märkten oder Unternehmen. So entsteht eine breite Diversifikation, die dazu beitragen kann, ETF-Risiken durch schwache Kursentwicklungen einzelner Unternehmen, Branchen oder Regionen zu verringern.

Gründe, die für das Erstellen eines ETF-Portfolios sprechen:

  • Flexible Gestaltung: Ob für die Altersvorsorge oder den Vermögensaufbau – Ihr Portfolio lässt sich an Ihre persönlichen Ziele und Ihren Anlagehorizont anpassen.
  • Transparente Struktur: ETFs legen offen, welche Wertpapiere im Fonds enthalten sind. Dadurch können Sie die Zusammensetzung Ihres ETF-Portfolios jederzeit nachvollziehen und haben einen Überblick darüber, welche Märkte oder Anlageklassen abgebildet werden.
  • Einfacher Zugang zu internationalen Märkten: Mit ETFs investieren Sie gebündelt in viele Unternehmen, Branchen und Regionen weltweit.

Ein ETF-Portfolio ermöglicht eine breite Streuung. Damit sich diese Vorteile auch in der Struktur des eigenen Portfolios widerspiegeln, kommt es auf die passende Gewichtung und das Zusammenspiel der verschiedenen Bausteine an. Wir unterstützen Sie dabei, ein ETF-Portfolio zu gestalten, das zu Ihren Zielen passt und auch langfristig nachvollziehbar bleibt.

Finanzexperte der MLP Banking AG

Gut zu wissen: Wie viele ETFs braucht man?

Es lässt sich nicht pauschal beantworten, wie viele ETFs in einem Portfolio sinnvoll sind. Das hängt immer von Ihrer individuellen Anlagestrategie ab. Bereits ein einzelner breit aufgestellter ETF kann eine Grundlage für den Vermögensaufbau bilden. Viele Anlegende entscheiden sich jedoch für mehrere ETFs, um gezielt verschiedene Anlageklassen oder Regionen abzudecken. Entscheidend ist weniger die Anzahl der ETFs als die tatsächliche Diversifikation innerhalb Ihres Portfolios.

Zu viele ETFs führen nicht automatisch zu einer besseren Streuung. Wenn sich die enthaltenen Märkte oder Unternehmen stark überschneiden, entsteht kaum ein zusätzlicher Effekt der Streuung.

Asset Allocation – so können Sie Ihr ETF-Portfolio aufteilen

Die Aufteilung Ihres ETF-Portfolios folgt dem Prinzip der sogenannten Asset Allocation. Gemeint ist damit die Verteilung Ihres Kapitals auf verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder weitere Vermögenswerte. Innerhalb der Asset Allocation können Sie auch festlegen, wie stark einzelne Bereiche gewichtet und wie Ihr Portfolio regional verteilt sein soll, etwa zwischen Industrie- und Schwellenländern. Diese Aufteilung richtet sich nach Ihren finanziellen Zielen, Ihrem Anlagehorizont und Ihrem persönlichen Umgang mit Schwankungen.

Mögliche Bausteine der Aufteilung eines ETF-Portfolios:

  • Aktien: Sie bilden häufig den wachstumsorientierten Teil des Portfolios mit Chancen auf Wertentwicklung durch Unternehmensbeteiligungen.
  • Anleihen: Sie können im Portfolio stabilisierend wirken, da Anleihen sich oft anders entwickeln als Aktien.
  • Weitere Anlageklassen: Je nach Ausrichtung können auch Rohstoffe, Immobilien oder andere Vermögenswerte integriert werden.

ETF-Portfolio: Häufig angewandte Strategien

Wenn Sie ein ETF-Portfolio zusammenstellen möchten, gibt es nicht die eine richtige Lösung. In der Praxis haben sich jedoch einige Strategien etabliert, die je nach Ziel, Anlagehorizont und gewünschtem Aufwand für unterschiedliche Anlegertypen passend sein können. Manche Ansätze setzen auf Einfachheit, andere auf eine gezielte Aufteilung nach Regionen oder Anlageklassen. Die folgenden Ansätze gehören zu den bekanntesten Formen, mit denen Anlegende ihr Portfolio aufbauen.

Ein Weltportfolio setzt auf eine möglichst breite Streuung über viele Länder, Unternehmen und zum Teil auch verschiedene Anlageklassen. Ziel ist es, die globale Wirtschaft möglichst umfassend im eigenen Portfolio abzubilden, statt einzelne Märkte besonders stark in den Vordergrund zu stellen. Der Fokus liegt auf einer globalen Aufstellung, die langfristig angelegt ist und nicht von einzelnen Regionen abhängen soll.

Dieser ETF bündelt mehrere Märkte oder Anlageklassen in einem einzigen Fonds. Dadurch entsteht mit nur einem Produkt bereits ein Grundgerüst für das Portfolio. Das macht diesen Ansatz besonders übersichtlich. Für Anlegende, die ihr ETF-Portfolio aufbauen möchten, ohne mehrere Fonds einzeln auszuwählen und zu gewichten, kann ein Multi-Asset-ETF ein Einstieg sein. Der Verwaltungsaufwand bleibt gering, weil die Aufteilung bereits innerhalb des Fonds festgelegt ist.

Eine häufig genutzte Strategie für Anlegende, die ihr Portfolio gezielt nach Regionen aufteilen möchten, ist das 70/30-Portfolio. Typischerweise entfallen 70 % auf entwickelte Märkte und 30 % auf Schwellenländer. So entsteht eine globale Ausrichtung mit einer bewussten Gewichtung auf Schwellenländer. Der Ansatz ist klar strukturiert und deshalb auch für Einsteigerinnen und Einsteiger in der Regel leicht verständlich. Gleichzeitig ist er weniger einfach aufgebaut als ein einzelner Weltfonds, weil die Gewichtung aus zwei Bausteinen zusammengesetzt wird.

Durch den vergleichsweise hohen Anteil an Schwellenländern kann ein 70/30-Portfolio stärkeren Kursschwankungen unterliegen. Politische, wirtschaftliche oder währungsbedingte Entwicklungen in diesen Märkten können sich deutlicher auf die Wertentwicklung auswirken.

Die Core-Satellite-Strategie kombiniert einen breit gestreuten Kern (Core) mit kleineren Ergänzungen. Der Kern besteht meist aus einem oder mehreren ETFs, die große Teile des globalen Marktes abdecken. Ergänzt wird dieser Kern durch kleinere Positionen (Satelliten), mit denen Sie bestimmte Regionen, Themen oder Anlageklassen gezielt ergänzen. Dieser Ansatz bietet mehr Gestaltungsspielraum als 70/30- oder Weltportfolios. Gleichzeitig steigt der Aufwand, weil Sie Ihr Portfolio bewusster strukturieren und die ergänzenden Bausteine regelmäßig im Blick behalten sollten.

ETF-Portfolio Schritt für Schritt aufbauen

Von der Zieldefinition bis zur konkreten Umsetzung – ein ETF-Portfolio lässt sich in wenigen Schritten aufbauen.

So können Sie Ihr ETF-Portfolio erstellen:

  1. Ziele und Anlagehorizont festlegen
    Überlegen Sie, wofür Sie investieren und wie lange Ihr Geld angelegt bleiben soll. Daraus lässt sich ableiten, wie Ihr Portfolio grundsätzlich aufgebaut sein kann.
  2. Depot eröffnen
    Für den Kauf von ETFs benötigen Sie ein Wertpapierdepot bei einer Bank. Über dieses Depot erwerben und verwalten Sie Ihre ETFs.
  3. Märkte und Anlageklassen auswählen
    Entscheiden Sie, in welche Regionen und Anlageklassen Sie investieren möchten, zum Beispiel in Aktien, Anleihen oder in Industrie- und Schwellenländer.
  4. Passende ETFs auswählen
    Wählen Sie einen oder mehrere ETFs, die Ihre gewünschten Märkte und Anlageklassen abdecken. Achten Sie dabei unter anderem auf Zusammensetzung, Kostenstruktur, Art der Indexabbildung und die Größe des Fonds.
  5. Portfolio gewichten
    Legen Sie fest, wie stark einzelne Bereiche in Ihrem Portfolio vertreten sein sollen, zum Beispiel der Anteil von Aktien oder Anleihen.
  6. Investitionsform festlegen
    Entscheiden Sie, ob Sie einmalig anlegen oder regelmäßig investieren möchten, etwa über einen ETF-Sparplan.

Wenn Sie Ihr ETF-Portfolio nicht allein zusammenstellen möchten, unterstützen unsere MLP Beraterinnen und MLP Berater Sie umfassend. Über das Vermögensdepot bei der MLP Banking AG haben Sie zudem die Möglichkeit, regelmäßig in ETFs zu investieren und Ihr Portfolio aufzubauen oder zu erweitern.

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Worauf sollten Sie bei der Auswahl von ETFs für Ihr Portfolio achten?

Bei der Zusammensetzung Ihres ETF-Portfolios geht es nicht nur um die Auswahl einzelner Fonds, sondern auch um das Zusammenspiel aller Bestandteile. Ein Portfolio sollte sich an klaren Zielen orientieren und das Zusammenspiel seiner Bausteine berücksichtigen.

Was Sie bei der Auswahl von ETFs beachten sollten:

  • Anlageziel und Strategie: Klären Sie, ob Sie auf langfristigen Vermögensaufbau, laufende Ausschüttungen oder eine bestimmte Portfolio-Struktur setzen möchten.
  • Zusammensetzung des ETFs: Prüfen Sie, welche Unternehmen, Branchen und Regionen im ETF enthalten sind. So erkennen Sie, ob ein ETF tatsächlich die gewünschte Streuung bietet oder ob bestimmte Bereiche zu stark gewichtet sind.
  • Kostenstruktur: ETFs verursachen laufende Kosten, zum Beispiel die jährliche Gesamtkostenquote (TER). Zusätzlich können Kosten beim Kauf oder Verkauf entstehen. Bereits kleine Unterschiede können sich über die Jahre auf die Rendite auswirken.
  • Ertragsverwendung: Prüfen Sie, ob der ETF Erträge ausschüttet oder automatisch wieder anlegt. Ausschüttende ETFs können laufende Auszahlungen bieten, während thesaurierende ETFs auf den Wiederanlageeffekt setzen.
  • Größe und Handelbarkeit: Ein höheres Fondsvolumen und regelmäßiger Handel können darauf hindeuten, dass ein ETF leicht erworben und verkauft werden kann. Das erleichtert Ihnen die Umsetzung und Anpassung Ihres ETF-Portfolios.
  • Rolle im Gesamtportfolio: Der ETF sollte zur geplanten Struktur Ihres ETF-Portfolios passen und unterschiedliche Bereiche sinnvoll abdecken, statt sich inhaltlich zu überschneiden.

Häufige Fehler beim ETF-Portfolio

Ein ETF-Portfolio lässt sich mit einer gut durchdachten Strategie in der Regel gut aufbauen, dennoch treten in der Praxis auch Risiken auf. Diese können sich durch fehlende Zieldefinition, unklare Aufteilung oder ein zu komplex aufgebautes Portfolio verstärken.

Typische Fehler beim ETF-Portfolio auf einen Blick:

  • Zu viele ETFs im Portfolio: Eine große Anzahl von ETFs führt nicht automatisch zu einer besseren Diversifikation und kann die Übersicht erschweren.
  • Überschneidungen zwischen ETFs: Enthalten mehrere ETFs ähnliche Unternehmen oder Märkte, fällt die Streuung geringer aus als gedacht.
  • Unklare Gewichtung: Ohne klare Aufteilung zwischen Anlageklassen oder Regionen entsteht kein ausgewogenes Gesamtbild.
  • Orientierung an kurzfristigen Entwicklungen: Entscheidungen basierend auf aktuellen Trends oder vergangener Entwicklung können dazu führen, dass das Portfolio nicht mehr zur eigentlichen Strategie passt.
  • Musterportfolios ungeprüft übernehmen: Vorgefertigte Musterportfolios von Expertinnen und Experten passen nicht immer zur eigenen Situation oder zum Anlagehorizont.
  • Risiken unterschätzen: Auch breit gestreute ETF-Portfolios unterliegen Marktschwankungen und sind nicht frei von Risiko.

Entwickeln Sie Ihre individuelle Anlagestrategie mit MLP

Die Umsetzung eines ETF-Portfolios ist mit einigen Entscheidungen verbunden: Welche Anlageklassen passen zu Ihren Zielen? Wie gewichten Sie Ihr Portfolio? Und welche ETFs bilden Ihre gewünschte Strategie ab? Diese Fragen müssen Sie aber nicht allein beantworten. Die MLP Beraterinnen und MLP Berater unterstützen Sie dabei, eine Anlagestrategie zu entwickeln, die sich an Ihren Zielen, Ihrem Anlagehorizont und Ihrem Umgang mit Schwankungen orientiert. So entsteht ein ETF-Portfolio, das zu Ihnen passt.

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Fazit: Das beste ETF-Portfolio für Einsteiger

Ein allgemein gültiges „bestes ETF-Portfolio“ gibt es nicht, da die passende Aufstellung immer von Ihren persönlichen Zielen, Ihrer Lebenssituation und Ihrem Anlagehorizont abhängt.

Bei der Aufstellung Ihres ETF-Portfolios sollten Sie auf eine nachvollziehbare Aufteilung, eine breite Diversifikation und eine Strategie achten, die Sie langfristig umsetzen können. Dabei muss es nicht komplex sein: Oft reichen wenige Bausteine aus, um verschiedene Märkte und Anlageklassen abzudecken. Wenn Sie Ihr ETF-Portfolio aufbauen, kommt es darauf an, eine Balance zu finden, die zu Ihnen passt.

Häufige Fragen zum Thema ETF-Portfolio

Sie können bereits mit kleinen Beträgen in ETFs investieren und so ein ETF-Portfolio aufbauen. Viele Anlegende starten mit einem ETF-Sparplan und investieren regelmäßig Sparraten in ausgewählte ETFs. Wenn Sie früh mit dem Investieren beginnen, kann auch mit bereits geringen monatlichen Beträgen zum langfristigen Vermögensaufbau beigetragen werden.

Über einen Wertpapiersparplan können Sie regelmäßig in ETFs investieren und so Ihr Portfolio über die Zeit entwickeln. Bei der MLP Banking AG ist das bereits ab 50 € monatlich möglich.

Ein ETF-Portfolio sollte in der Regel nicht ständig angepasst werden. Häufige Änderungen aufgrund kurzfristiger Marktbewegungen können dazu führen, dass sich die Anpassungen langfristig relativieren. Viele Anlegende überprüfen ihre Aufteilung in festen Abständen. Optimierungen erfolgen meist nur dann, wenn sich die Gewichtung einzelner Bestandteile durch Marktbewegungen verändert und nicht mehr zur ursprünglichen Struktur passt.

Es gibt keine feste Anzahl an oder bestimmte Arten von ETFs, die Sie benötigen. Einige Anlegende setzen auf mehrere ETFs, andere bilden ihr Portfolio mit nur einem Wertpapier ab. Welche Möglichkeit für Sie passt, hängt von Ihrer Anlagestrategie und Ihren Zielen ab.

Typische Kategorien, aus denen Sie Ihr ETF-Portfolio zusammenstellen können, sind zum Beispiel:

  • Globale ETFs: bilden große Teile der Weltwirtschaft ab
  • Schwellenländer-ETFs: ergänzen das Portfolio um aufstrebende Märkte
  • Aktien-ETFs: fokussieren sich auf Unternehmensbeteiligungen
  • Anleihe-ETFs: investieren in festverzinsliche Wertpapiere
  • Dividenden-ETFs: legen den Fokus auf Unternehmen mit regelmäßigen Ausschüttungen

Die 50-30-20-Regel beschreibt eine mögliche Aufteilung eines ETF-Portfolios. Dabei werden beispielsweise 50 % in globale ETFs, 30 % in weitere Regionen wie Schwellenländer und 20 % in ergänzende Anlageklassen investiert. Solche Modelle dienen als Orientierung und können je nach Strategie angepasst werden.

ETFs bieten Renditechancen, garantieren jedoch keine Gewinne. Sie können ein Instrument für langfristigen Vermögensaufbau sein. Wie stark sich Vermögen entwickelt, hängt unter Anderem von Faktoren wie Anlagehorizont, Sparrate und Marktentwicklung ab.

Zu viele ETFs im Portfolio können die Übersicht erschweren und führen nicht automatisch zu einer besseren Diversifikation. Wenn mehrere ETFs ähnliche Unternehmen oder die Wertentwicklung desselben Index abbilden, entsteht kaum zusätzlicher Nutzen. Eine feste Regel, was zu viele ETFs sind, gibt es jedoch nicht. Viele Anlegende setzen auf eine überschaubare Anzahl, die verschiedene Bereiche gezielt abdeckt.

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