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Ein Mann informiert sich darüber, wie er Aktien-ETFs kaufen kann.

Aktien-ETFs: Wie funktionieren sie?

Mit einem ETF in zahlreiche verschiedene Aktien investieren

Das Wichtigste zu Aktien-ETFs auf einen Blick

  • Was ist das? Ein Aktien-ETF ist ein börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung eines Aktienindex nachbildet. Als Anlageklasse investieren Aktien-ETFs dabei ausschließlich in Unternehmensaktien.
  • Vergleich zur Einzelaktie: Während Sie bei einer Einzelaktie vom Erfolg eines einzigen Unternehmens abhängig sind, bündelt ein Aktien-ETF hunderte oder tausende Wertpapiere.
  • Sparplan: Mit einem Sparplan können Sie regelmäßig in breit gestreute Aktien-ETFs investieren. Da Sie stets zu einem festen Betrag kaufen, erwerben Sie bei niedrigen Kursen automatisch mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger. Dieser Cost-Average-Effekt glättet den durchschnittlichen Kaufpreis und kann das Risiko verringern, den gesamten Betrag zu einem ungünstigen Zeitpunkt zu investieren.
  • Beratung: MLP Beraterinnen und MLP Berater unterstützen Sie dabei, eine Anlagestrategie zu entwickeln, die Ihre persönliche finanzielle Situation, Ihre Anlageziele, Ihren Anlagehorizont, Ihre Risikobereitschaft und gegebenenfalls Ihre Nachhaltigkeitspräferenzen berücksichtigt.

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Aktien-ETF – was ist das?

ETFs (Exchange Traded Funds) können unterschiedliche Anlageklassen abbilden, beispielsweise Aktien , Anleihen oder Rohstoffe. Ein Aktien-ETF hingegen investiert je nach Ausgestaltung direkt in Aktien oder bildet deren Wertentwicklung indirekt nach.

Dabei gibt es zwei grundlegende Ansätze:

  • Passive Aktien-ETFs: Sie versuchen, die Wertentwicklung eines Referenzindex möglichst genau nachzubilden. Je nach Replikationsmethode erwerben sie alle oder eine Auswahl der enthaltenen Wertpapiere oder nutzen andere zulässige Instrumente. Kosten, Steuern und weitere Faktoren können zu Abweichungen von der Indexentwicklung führen
  • Aktive Aktien-ETFs: Hier kombinieren Sie die Strukturvorteile eines börsengehandelten Fonds mit einem aktiven Fondsmanagement. Bei aktiven Aktien-ETFs entscheidet das Fondsmanagement anhand einer festgelegten Anlagestrategie über die Auswahl und Gewichtung der Wertpapiere. Ziel ist es häufig, einen Vergleichsindex zu übertreffen oder ein anderes definiertes Anlageziel zu erreichen. Ein Erfolg ist jedoch nicht garantiert, sodass der ETF auch hinter der Wertentwicklung seines Vergleichsindex zurückbleiben kann

Sie haben bei Aktien-ETFs eine große Auswahl, die weit über bekannte Leitindizes hinausgeht. Die Spanne reicht von regionalen oder kontinentalen Märkten bis hin zu globalen Indizes, die tausende Unternehmen weltweit abbilden. Innerhalb dieser Aktienmärkte lässt sich zudem gezielt nach Branchen, Unternehmensgröße oder spezifischen Nachhaltigkeitsstandards differenzieren. Mit dem Kauf von ETF-Anteilen nehmen Sie an der Wertentwicklung des jeweils zugrunde liegenden Index oder der verfolgten Anlagestrategie teil. Je nach Ausrichtung kann der ETF einen breiten Markt, eine einzelne Region, eine Branche oder ein eng begrenztes Thema abbilden.

Aktien-ETF vs. Einzelaktie

Der größte Unterschied zwischen einer Einzelaktie und einem Aktien-ETF ist die Risikostreuung (Diversifikation). Wenn Sie eine einzelne Aktie kaufen, hängen Sie direkt vom Erfolg dieses einen Unternehmens ab. Läuft es dort schlecht, verliert Ihre Investition an Wert – egal, wie sich der restliche Markt entwickelt.

Breit aufgestellte Aktien-ETFs können zahlreiche Wertpapiere aus unterschiedlichen Ländern und Branchen enthalten. Eng ausgerichtete Branchen, Themen- oder Länder-ETFs können dagegen deutlich weniger Titel enthalten und erhebliche Konzentrationsrisiken aufweisen.

Eine breite Streuung kann die Auswirkungen der negativen Entwicklung einzelner Unternehmen auf den ETF verringern. Wie stark dieser Effekt ist, hängt unter anderem von der Indexzusammensetzung und der Gewichtung der einzelnen Unternehmen ab. Allgemeine Kursverluste des abgebildeten Marktes können die Streuung nicht verhindern.

Zudem reduziert der ETF den Zeitaufwand: Während ein Portfolio aus Einzelaktien eine regelmäßige Überwachung erfordert, folgt der passive ETF automatisiert seinem Index.

Aktien-ETF vs. aktiver Investmentfonds

Neben dem Vergleich zu Einzelaktien stehen Aktien-ETFs häufig im Wettbewerb zu Investmentfonds. Beide Instrumente streuen das Risiko über zahlreiche Wertpapiere. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie das Portfolio zusammengestellt wird: Aktien-ETFs bilden in der Regel einen Index passiv nach, Investmentfonds werden überwiegend aktiv gemanagt.

  • Aktiv gemanagte Fonds: Ein Fondsmanagement wählt die Wertpapiere gezielt aus, mit dem Ziel, eine höhere Rendite als der Vergleichsindex zu erzielen. Ob das gelingt, ist offen und fällt von Fonds zu Fonds unterschiedlich aus. Der Aufwand schlägt sich meist in höheren Kosten nieder, etwa durch Managementgebühren oder – abhängig von Anbieter und Vertriebsweg – einen Ausgabeaufschlag.
  • Aktien-ETFs: Bildet ein Aktien-ETF die Wertentwicklung eines Index passiv nach, entfällt die aktive Titelauswahl. Die laufenden Kosten liegen dann in der Regel unter denen aktiv gemanagter Fonds. Inzwischen gibt es allerdings auch aktiv gemanagte ETFs, bei denen dieser Kostenvorteil geringer ausfällt.

Wichtig: Es gibt auch aktive Aktien-ETFs. Diese kombinieren die ETF-Struktur mit einem aktiven Management. Auch bei einem Exchange Traded Fund, der sich auf Aktien fokussiert, kann ein Team von Profis versuchen, durch die gezielte Auswahl vielversprechender Einzelaktien oder eine geschickte Gewichtung der Unternehmen den Markt zu schlagen und eine höhere Rendite als der reine Vergleichsindex zu erzielen.

Wie und wo können Sie Aktien-ETFs kaufen?

Im Gegensatz zu klassischen Investmentfonds, die meist nur einmal täglich zu einem festgelegten Rücknahmepreis gehandelt werden, können Sie Aktien-ETFs während der gesamten Börsenöffnungszeiten kaufen und verkaufen. Der Preis eines Anteils schwankt dabei im Tagesverlauf – er wird einerseits durch Angebot und Nachfrage an der Börse bestimmt und andererseits durch die Wertentwicklung der im Index enthaltenen Unternehmen.

Wenn Sie sich für einen Aktien-ETF entscheiden, wählen Sie nicht nur einen bestimmten Index, sondern auch, wie die Erträge des ETFs verwendet werden sollen. Grundsätzlich gibt es zwei Varianten:

  • Ausschüttend: Erträge, beispielsweise Dividenden der enthaltenen Unternehmen, werden regelmäßig an die Anlegerinnen und Anleger ausgezahlt. Die Ausschüttungen werden Ihrem Verrechnungskonto gutgeschrieben und stehen Ihnen zur freien Verfügung
  • Thesaurierend: Hier werden die erzielten Erträge automatisch wieder im Fonds angelegt. Dieser Reinvestitionseffekt begünstigt den Zinseszinseffekt über lange Zeiträume, da Sie kein Kapital entnehmen, sondern das Wachstum im ETF belassen.

Welche Variante für Ihren Depotaufbau besser geeignet ist, hängt davon ab, ob Sie regelmäßige Gewinne auszahlen lassen oder langfristig vom Zinseszinseffekt profitieren möchten.

Warum bei Aktien-ETFs die Kosten und der Anbieter zählen

Wenn Sie in Aktien-ETFs investieren, sind Kosten ein ausschlaggebender Faktor für die Rendite. Da passive ETFs die Wertentwicklung eines Index nachbilden, konkurrieren die Anbieter – also die Fondsgesellschaften – um Anlegerinnen und Anleger. Um sich im Wettbewerb durchzusetzen, ist es ihr Ziel, durch hohe Effizienz und attraktive Gebührenmodelle ein großes Fondsvolumen zu erreichen. Da sich Produkte auf den identischen Index in der Umsetzung ihrer Strategie sowie in ihrer Kostenstruktur jedoch oft unterscheiden, ist ein Preis- und Qualitätsvergleich sinnvoll.

Die Total Expense Ratio, kurz TER, gibt wesentliche laufende Kosten auf Fondsebene an. Sie bildet jedoch nicht alle Kosten ab, die beim Kauf, Halten oder Verkauf eines ETFs entstehen können. Sie beinhaltet die laufenden Verwaltungsgebühren, Lizenzgebühren für den Index und die Betriebskosten des Anbieters. Doch die TER ist nicht alles. Um diesen Kostendschungel zu durchdringen, stehen Ihnen erfahrene MLP Beraterinnen und MLP Berater zur Seite. Gemeinsam prüfen wir verschiedene Anbieter anhand festgelegter Qualitätskriterien. So stellen Sie sicher, dass die ausgewählten Aktien-ETFs nicht nur kosteneffizient sind, sondern auch zu Ihrer Anlagestrategie und Risikobereitschaft passen.

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In Aktien-ETFs investieren: Mit einer Einmalanlage oder einem Sparplan?

Wenn Sie sich für ein Investment in Aktien-ETFs entschieden haben, stellt sich die Frage nach dem wie: Möchten Sie einen größeren Betrag auf einmal investieren oder Ihr Vermögen Schritt für Schritt mit einem Sparplan aufbauen?

Bei einer Einmalanlage wird der gesamte vorgesehene Betrag zu einem Zeitpunkt investiert und ist damit unmittelbar den Chancen und Risiken der Marktentwicklung ausgesetzt. Steigende Kurse wirken sich von Beginn an auf den vollen Anlagebetrag aus, fallende Kurse ebenso. Der Einstiegszeitpunkt fällt bei dieser Variante deshalb stärker ins Gewicht als bei einer schrittweisen Anlage. Ob sich eine Einmalanlage im Rückblick als vorteilhaft erweist, lässt sich vorab nicht bestimmen: Vergangene Kursentwicklungen sind kein verlässlicher Hinweis auf künftige Renditen.

Ein Sparplan mit Fokus auf Aktien-ETFs verfolgt einen anderen Ansatz: Sie investieren in regelmäßigen Abständen – etwa monatlich – einen festen Geldbetrag. Das hat den Vorteil, dass Sie sich nicht auf einen einzigen Einstiegstermin festlegen müssen. Der strategische Kern des Sparplans ist der sogenannte Cost-Average-Effekt: Da Sie stets eine feste Summe investieren, kaufen Sie automatisch mehr Anteile, wenn die Kurse niedrig sind, und weniger Anteile, wenn die Kurse hoch stehen. Über einen langen Zeitraum hinweg glättet das den durchschnittlichen Kaufpreis Ihrer Anteile. Dieser Effekt schützt nicht vor Verlusten und führt nicht automatisch zu einer höheren Rendite. Bei dauerhaft steigenden Kursen kann eine Einmalanlage im Rückblick vorteilhafter gewesen sein.

Sparplan oder Einmalanlage? In der Praxis schließen sich beide Wege nicht aus. Viele Anlegerinnen und Anleger kombinieren eine initiale Einmalanlage in einen breit gestreuten Aktien-ETF mit einem anschließenden Sparplan, um sowohl das vorhandene Kapital zu investieren als auch den Vermögensaufbau fortlaufend fortzusetzen. MLP Beraterinnen und MLP Berater unterstützen Sie dabei, die Methode zu wählen, die am besten auf Ihre persönlichen Ziele, Ihren zeitlichen Anlagehorizont und Ihre individuelle Risikotoleranz abgestimmt ist.

Finanzexperte der MLP Banking AG

Vor- und Nachteile von Aktien-ETFs

Wenn Sie über eine Investition in Aktien-ETFs nachdenken, ist ein Blick auf das Chancen-Risiko-Profil wichtig. Wie bei jeder Geldanlage gibt es spezifische Stärken, aber auch strukturelle Grenzen, die Sie kennen sollten. Die folgende Gegenüberstellung unterstützt Sie dabei, die Rolle von Aktien-ETFs in Ihrem persönlichen Portfolio besser einzuordnen:

Vorteile:

  • Kosten: Passive ETFs benötigen in der Regel keine aktive Einzeltitelauswahl. Dadurch können die laufenden Fondskosten niedriger sein als bei aktiv gemanagten Produkten. Verwaltungs- und weitere Produktkosten fallen jedoch auch bei passiven ETFs an und mindern die Rendite.
  • Risikostreuung: Je nach abgebildetem Index verteilt sich Ihre Anlage auf Wertpapiere zahlreicher Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Branchen. Gegenüber einer Anlage in einzelne Aktien kann das Klumpenrisiko dadurch geringer ausfallen – eng gefasste Branchen-, Themen- oder Länder-ETFs weisen dagegen weiterhin Konzentrationsrisiken auf. Allgemeine Kursverluste des abgebildeten Marktes lassen sich durch Streuung nicht vermeiden
  • Liquidität: Sie können Aktien-ETFs während der Handelszeiten an der Börse zum aktuellen Marktpreis kaufen oder verkaufen. Das bietet Ihnen eine hohe Flexibilität.

Nachteile:

  • Kein Schutz vor Marktrückgängen: Ein passiver Aktien-ETF kann nicht besser abschneiden als der zugrundeliegende Index. In Börsenphasen mit breiten Kursverlusten können auch diversifizierte Aktien-ETFs an Wert verlieren.
  • Keine individuelle Steuerung: Da der ETF regelbasiert einem Index folgt, kann er nicht auf Sondersituationen reagieren – weder im Sinne von Chancen noch im Sinne von Risikominimierung.
  • Kursschwankungen erfordern langen Atem: Die Rendite von Aktien-ETFs entfaltet sich typischerweise über lange Zeiträume. Wer kurzfristig Kapital benötigt und in Markttiefs verkaufen muss, kann Verluste riskieren.

Aktien-ETFs: Rechtliche Sicherheit und steuerliche Aspekte

Wenn Sie in Aktien-ETFs investieren, ist nicht nur die Rendite entscheidend, sondern auch das Fundament, auf dem Ihre Anlage steht. Ein zentraler Punkt ist dabei die Sicherheit: Das Fondsvermögen gilt als Sondervermögen und fällt grundsätzlich nicht in die Insolvenzmasse der Kapitalverwaltungsgesellschaft.

Die Erträge aus Ihrem Investment – seien es Kursgewinne beim Verkauf oder regelmäßige Ausschüttungen – unterliegen der deutschen Besteuerung:

  • Grundsätzlich fallen auf Aktien-ETFs die Abgeltungssteuer von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer an.
  • Für bestimmte Aktienfonds gilt eine gesetzliche Teilfreistellung von 30 %, sofern die Voraussetzungen des Investmentsteuergesetzes erfüllt werden. Die Teilfreistellung gilt für Aktienfonds mit einer Aktienquote von mindestens 51 %. Dieser Vorteil gilt unabhängig davon, ob ein Aktien-ETF die Erträge ausschüttet oder thesauriert.

Diese zwei Aspekte sollten Sie steuerlich beachten:

  • Sparerpauschbetrag: Jede Anlegerin bzw. jeder Anleger kann jährlich Kapitalerträge bis zu 1.000 € steuerfrei vereinnahmen. Bei gemeinsam veranlagten Ehepaaren sind es bis zu 2.000 €. Damit Ihre Depotbank diese Freistellung automatisch bei der Steuerabführung berücksichtigt, müssen Sie dort einen entsprechenden Freistellungsauftrag einreichen.
  • Vorabpauschale bei thesaurierenden Aktien-ETFs: Auch bei Aktien-ETFs, die Gewinne reinvestieren, kann jährlich eine Steuer anfallen – die sogenannte Vorabpauschale. Diese basiert auf dem aktuellen Basiszins sowie der tatsächlichen Wertentwicklung des ETFs im jeweiligen Jahr und wird, sofern sie anfällt, von Ihrem Verrechnungskonto abgebucht.

Wichtiger Hinweis: Die steuerliche Behandlung Ihrer Investition ist von Ihrer persönlichen finanziellen Situation abhängig. Da sich gesetzliche Regelungen zudem ändern können, ersetzt diese Übersicht keine individuelle Steuerberatung. Für eine verbindliche Einschätzung zu Ihrem spezifischen Fall sollten Sie eine qualifizierte Steuerberatung hinzuziehen.

Ihr Weg zum ersten Aktien-ETF mit MLP

Um Aktien-ETFs zu handeln, benötigen Sie ein Wertpapierdepot. Ein Beispiel hierfür ist das MLP Vermögensdepot . Der entscheidende Unterschied zu reinen Online-Brokern für den eigenständigen Handel liegt in der Begleitung: Im MLP Vermögensdepot erfolgt der Fondskauf in enger Abstimmung mit Ihrer MLP Beraterin oder Ihrem MLP Berater. Die Beratung beschränkt sich dabei nicht auf Aktien-ETFs, sondern nimmt Ihre Vermögensanlage insgesamt in den Blick. Gemeinsam ordnen Sie ein, welche Anlageformen zu Ihren Zielen, Ihrem Anlagehorizont und Ihrer Risikobereitschaft passen können.

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Fazit: Aktien-ETFs können Ihr Weg in die Aktienmärkte sein

Mit Aktien-ETFs können Sie an der Entwicklung von Aktienmärkten teilhaben – je nach Index breit über viele Länder und Branchen gestreut oder eng auf eine Branche, ein Thema oder eine Region ausgerichtet. Passiv ausgerichtete Aktien-ETFs verursachen dabei in der Regel geringere laufende Kosten als aktiv gemanagte Fonds. Ob und in welchem Umfang ein Aktien-ETF für Sie infrage kommt, hängt von Ihren Zielen, Ihrem Anlagehorizont und Ihrer Risikobereitschaft ab.

Ob Sie als Einsteigerin bzw. Einsteiger mit einem monatlichen Aktien-ETF-Sparplan starten oder als erfahrene Anlegerin bzw. erfahrener Anleger verfügbares Kapital durch eine Einmalanlage am Markt investieren möchten: Beide Wege bringen unterschiedliche Chancen und Risiken mit sich. Ein passiver Aktien-ETF lässt Sie an der Wertentwicklung ganzer Märkte, Branchen oder Länder teilhaben – und damit auch an deren Kursschwankungen. Welche Strategie und welche Ertragsform infrage kommen, lässt sich nur mit Blick auf Ihre persönliche Situation beantworten.

Lassen Sie uns gemeinsam einordnen, welche Rolle Aktien-ETFs neben anderen Anlageformen in Ihrer Finanzplanung spielen können. MLP Beraterinnen und MLP Berater besprechen mit Ihnen Ihre Ziele, Ihren Anlagehorizont und Ihre Risikobereitschaft und begleiten Sie bei der Ausgestaltung Ihres Depots.

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Häufige Fragen zum Thema Aktien-ETFs

Die Tracking Difference gibt an, wie genau ein Aktien-ETF die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Index abbildet. Da beim Kauf von Aktien innerhalb des ETFs Kosten anfallen, weicht die Rendite des ETFs oft leicht von der des Index ab. Eine geringe Tracking Difference ist ein Qualitätsmerkmal: Sie zeigt, dass der Fondsanbieter den Index besonders effizient nachbildet. Das ist oft aussagekräftiger als allein auf die Gesamtkostenquote zu schauen.

Wenn Sie in einen globalen Aktien-ETF investieren, kaufen Sie automatisch viele Wertpapiere, die in einer anderen Währung als dem Euro notieren – primär in US-Dollar. Sollte der Euro gegenüber dem Dollar an Wert gewinnen, verringert das den Wert Ihres Investments in Euro. Langfristig können sich die Auswirkungen relativieren, müssen es aber nicht.

Ja, das ist einer der größten Vorteile moderner Aktien-ETFs. Viele berücksichtigen Nachhaltigkeitsmerkmale und nutzen Ausschlusskriterien oder ESG-Kriterien. So können Sie Ihr Portfolio an Ihren persönlichen Werten ausrichten. Da Ausschluss- und ESG-Kriterien die Zahl der infrage kommenden Unternehmen einschränken, kann die Streuung dabei allerdings geringer ausfallen als bei einem vergleichbaren Index ohne solche Kriterien

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