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Mitarbeitender mit Schutzhelm in einer Industriehalle – Anwendungsfall für eine Firmenversicherung.

Firmenversicherung: Ganzheitliche Absicherung für Ihr Unternehmen

Mit MLP haben Sie einen zentralen Ansprechpartner für alle Fragen rund um Ihre Firmenabsicherung

Das Wichtigste zu Firmenversicherungen mit MLP auf einen Blick

  • Ganzheitlich: MLP koordiniert Ihre gesamte Unternehmensversicherung aus einer Hand – vom Versicherungs- und Schadenmanagement über das Fuhrpark- und Creditmanagement bis zum Cyberschutz.
  • Bedarfsgerecht: Wir analysieren zunächst, welche Versicherungen ein Unternehmen tatsächlich braucht, und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen ein Konzept ohne Standardlösungen und ohne Über- oder Unterversicherung.
  • Marktbreite Auswahl: Wir greifen auf das Angebot vieler Versicherer und auf spezialisierte Deckungen zurück und vergleichen dabei Bedingungen, nicht nur Preise.
  • Persönlich: Ihre MLP Beraterin oder Ihr MLP Berater bleibt für alle Vertrags- und Schadenfragen Ihre zentrale Ansprechperson, auch wenn mehrere Verträge bei unterschiedlichen Versicherern laufen.

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Welche Versicherungen braucht ein Unternehmen?

Es gibt nur wenige Versicherungen, die in Deutschland für alle Unternehmen gesetzlich vorgeschrieben sind. Daneben existieren essenzielle Absicherungen, ohne die nahezu jeder Betrieb existenzbedrohenden Risiken ausgesetzt ist, sowie branchen- oder situationsabhängige Lösungen, die je nach Tätigkeit, Rechtsform und Größe relevant werden.

Eine sorgfältige Risikoanalyse beantwortet die Frage: Welche Schäden könnten Ihren Betrieb stark belasten oder seine Fortführung gefährden? Daraus ergibt sich die individuelle Zusammenstellung Ihrer Unternehmensversicherung.

Gesetzlich vorgeschriebene Pflichtversicherungen für Unternehmen

Für die folgenden Bereiche bestehen in Deutschland klare gesetzliche Pflichten:

  • Gesetzliche Unfallversicherung: Sie ist für alle Unternehmen mit Beschäftigten Pflicht und wird über die zuständige Berufsgenossenschaft getragen. Sie deckt Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten ab, wobei sich die Beitragshöhe nach Branche, Lohnsumme und Gefahrenklasse richtet.
  • Sozialversicherungen für Mitarbeitende: Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Renten- und Arbeitslosenversicherung sind für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte verpflichtend abzuführen.
  • Kfz-Haftpflichtversicherung für Firmenfahrzeuge: Jedes betrieblich genutzte Fahrzeug benötigt eine Haftpflichtversicherung. Bei Fuhrparks können Sammelverträge sinnvoll sein, weil sie die Verwaltung vereinfachen.
  • Berufshaftpflicht für bestimmte Freiberuflerinnen und Freiberufler: Für Berufsgruppen wie Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Steuerberaterinnen und Steuerberater, Architektinnen und Architekten oder Vertragsärztinnen und Vertragsärzte ist die Berufshaftpflicht gesetzlich vorgeschrieben, jeweils mit eigenen Mindestversicherungssummen.

Essenzielle Versicherungen für (fast) jedes Unternehmen

Diese Firmenversicherungen sind nicht gesetzlich vorgeschrieben, gehören aber zur Grundausstattung vieler Betriebe:

  • Betriebshaftpflichtversicherung: Sie sichert Personen-, Sach- und daraus resultierende Vermögensschäden ab, die Sie oder Ihre Mitarbeitenden Dritten im Rahmen der betrieblichen Tätigkeit zufügen.
  • Inhaltsversicherung (Geschäftsinhaltsversicherung): Sie schützt Ihr bewegliches Betriebsvermögen wie Maschinen, Büroeinrichtung, Waren und Vorräte bei Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruchdiebstahl oder Vandalismus.
  • Cyberversicherung: Sie deckt finanzielle Folgen von Cyber-Angriffen, Datenverlust, Erpressung und Betriebsunterbrechung durch IT-Vorfälle ab.
  • Betriebsunterbrechungsversicherung: Sie ersetzt den entgangenen Ertrag und die fortlaufenden Fixkosten, wenn Ihr Betrieb infolge eines versicherten Sachschadens vorübergehend stillsteht.
  • Firmenrechtsschutz (gewerbliche Rechtsschutzversicherung): Er übernimmt die Kosten für Rechtsstreitigkeiten, etwa bei arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen, Vertragsstreitigkeiten oder Verfahren mit Behörden und Finanzämtern.

Branchen- und situationsabhängige Versicherungen

Diese Absicherungen werden in Abhängigkeit von Branche, Tätigkeit, Rechtsform oder Größe relevant:

  • Berufshaftpflichtversicherung und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung: Diese Policen sind für beratende und prüfende Berufe relevant, etwa für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Unternehmensberatung, IT-Beratung, Architektinnen und Architekten oder Ingenieurleistungen. Sie decken reine Vermögensschäden ab, also finanzielle Nachteile Dritter ohne vorgelagerten Personen- oder Sachschaden, und sichern Sie bei Schadensersatzansprüchen ab, die aus beruflichen Fehlern resultieren.
  • Transport- und Werkverkehrsversicherung: Sie ist relevant für Speditionen, Handel und produzierende Betriebe sowie für Handwerksbetriebe, die Material und Werkzeug im eigenen Fahrzeug transportieren. Eine Transport- und Werkverkehrsversicherung sichert Sie bei Schäden durch Unfall, Diebstahl oder beim Be- und Entladen ab.
  • Gewerbliche Gebäudeversicherung und Elementarversicherung: Diese Bausteine sind für Unternehmen mit eigenen Betriebsgebäuden wichtig. Die Gebäudeversicherung deckt Schäden durch Feuer, Sturm, Hagel und Leitungswasser ab, während die Elementarversicherung den Schutz um Überschwemmung, Starkregen und Erdbeben erweitert. Angesichts häufigerer Extremwetterereignisse kann sie zunehmend wichtig werden.
  • Elektronikversicherung und Maschinenversicherung: Sie kommen für Schäden an Servern, Maschinen und sonstigen technischen Anlagen auf, die durch Bedienungsfehler, Kurzschluss, Überspannung oder ähnliche Gefahren entstehen und in der Inhaltsversicherung in der Regel nicht enthalten sind.
  • Warenkreditversicherung: Sie fängt Forderungsausfälle auf, die durch Insolvenz oder Zahlungsverzug Ihrer Geschäftskundinnen und -kunden entstehen.
  • D&O-Versicherung: Sie ist relevant für Kapitalgesellschaften mit mehreren Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern, mit Aufsichtsrat oder mit externer Finanzierung. Sie deckt Haftungsansprüche gegen Organmitglieder ab, sodass diese nicht mit ihrem Privatvermögen einstehen müssen.
  • Keyman-Versicherung: Sie ist relevant für Unternehmen, deren Erfolg stark von einer oder wenigen Schlüsselpersonen abhängt, etwa der Geschäftsführung, der technischen Leitung oder zentralen Vertriebspersönlichkeiten. Sie sichert Ihr Unternehmen finanziell ab, wenn eine solche Person durch schwere Krankheit, Berufsunfähigkeit oder Tod ausfällt.

MLP bündelt für Sie die wichtigsten Bausteine der Firmenversicherung in fünf koordinierten Leistungsbereichen. Sie können diese einzeln nutzen oder als ganzheitliches Konzept kombinieren.

Was macht die Firmenversicherung über MLP attraktiv?

MLP bietet eine ganzheitliche Beratung für alle Fragen rund um Versicherung, Vermögen und Banking. Für Ihr Unternehmen bedeutet das:

  • Ganzheitlicher Beratungsansatz: Versicherungs- und Finanzfragen werden bei MLP nicht getrennt betrachtet, sondern gemeinsam – von der Firmenabsicherung über die Investitionsplanung bis hin zur Vorsorge für Unternehmerinnen und Unternehmer.
  • Eine Ansprechperson für alle Verträge: Ihre MLP Beraterin oder Ihr MLP Berater koordiniert sämtliche Verträge, auch wenn diese bei verschiedenen Versicherern laufen.
  • Marktbreite Produktauswahl: Wir vergleichen Anbieter und Bedingungen, statt eine einzelne Marke zu vertreten.
  • Bedarfsanalyse statt Standard-Tarif: Welche Risiken Ihr Unternehmen wirklich tragen muss, ergibt sich aus Branche, Größe, Struktur und Strategie, nicht aus einem Vertragsbaukasten.
  • Eigene MLP Banking AG als Fundament: Bankprodukte, Vermögensplanung und Versicherungen lassen sich bei MLP aufeinander abstimmen.

Mit derzeit rund 27.100 betreuten Firmenkunden bringt MLP umfassende Erfahrung in der Beratung von Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen mit. Wenn Sie wissen möchten, wie eine ganzheitliche Firmenversicherung für Ihr Unternehmen konkret aussehen kann, vereinbaren Sie gerne ein unverbindliches Beratungsgespräch.

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Bei der Absicherung Ihres Unternehmens geht es nicht darum, möglichst viele Verträge abzuschließen, sondern die passenden. Welche Risiken für Ihren Betrieb existenzbedrohend werden können, hängt stark von Branche, Größe und Struktur ab. In unserer Beratung analysieren wir gemeinsam, wo Lücken bestehen, wo Doppelversicherungen vorliegen und wie Sie Ihre Firmenversicherung so aufstellen, dass sie heute und in den kommenden Jahren zu Ihrem Unternehmen passt.

MLP Firmenkundenberater

Wie hoch sind die Kosten einer Firmenversicherung?

Eine pauschale Antwort auf die Frage nach den Kosten einer Unternehmensversicherung gibt es nicht. Die Beiträge hängen von mehreren Faktoren ab. Folgende Aspekte beeinflussen die Höhe der Prämien am stärksten:

  • Branche und Tätigkeit: Ein produzierendes Unternehmen wird anders bewertet als eine Beratungsgesellschaft. Die Schadenwahrscheinlichkeit und die typischen Schadenhöhen unterscheiden sich erheblich.
  • Unternehmensgröße und Umsatz: Jahresumsatz, Mitarbeiterzahl und Bilanzsumme sind zentrale Bewertungsgrößen vieler Sparten.
  • Versicherungssumme und Deckungsumfang: Höhere Deckungssummen und erweiterte Bausteine erhöhen die Prämie, verhindern aber auch eine Unterversicherung.
  • Selbstbeteiligung: Eine höhere Selbstbeteiligung senkt in der Regel den laufenden Beitrag, verlagert aber Risiken in Ihr Unternehmen.
  • Schadenerfahrung: Bisherige Schadenfälle wirken sich auf die Konditionen aus, positiv wie negativ.
  • Vertragslaufzeit und Zahlweise: Längere Laufzeiten und eine jährliche Zahlung können Beiträge senken, während eine unterjährige Zahlweise Zuschläge nach sich ziehen kann.

Die konkreten Kosten zu Firmenversicherungen ermitteln wir gemeinsam in der Beratung. Dabei prüfen wir nicht nur die Prämie, sondern auch die Bedingungen, denn der günstigste Tarif ist selten der wirtschaftlichste, wenn im Schadenfall wichtige Leistungen ausgeschlossen sind.

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So läuft die Zusammenarbeit mit MLP

Die Zusammenarbeit rund um Ihre Firmenabsicherung folgt einem strukturierten Prozess mit klaren Schritten, von der ersten Bestandsaufnahme bis zur laufenden Betreuung.

  1. Status-quo-Analyse Ihrer bestehenden Verträge
    Wir sichten alle Bausteine Ihrer bestehenden Firmenversicherung, prüfen Deckungssummen, Leistungsausschlüsse und Vertragslaufzeiten und identifizieren auf einen Blick, wo Sie über- und wo Sie unterversichert sind.
  2. Risikoprofilierung Ihres Unternehmens
    Welche Risiken sind für Ihren Betrieb wirklich relevant? Welche kann das Unternehmen selbst tragen, welche müssen auf einen Versicherer übertragen werden? Diese Fragen klären wir gemeinsam mit Ihnen und mit Blick auf Branche, Größe, Rechtsform und Wachstumsstrategie. Daraus ergibt sich die Grundlage Ihrer individuellen Unternehmensversicherung.
  3. Optimierungskonzept und Umsetzung
    Auf Basis der Analyse erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen ein konkretes Konzept für Ihre Firmenversicherung mit klaren Vergleichen, transparenten Empfehlungen und nachvollziehbarer Priorisierung. Anschließend begleiten wir Sie bei der Umsetzung und stimmen die nötigen Vertragsanpassungen mit den jeweiligen Versicherern ab.
  4. Laufende Betreuung und Schadenmanagement
    Ihr Bedarf an Firmenversicherung verändert sich durch Wachstum, neue Standorte, veränderte Geschäftsfelder oder regulatorische Anpassungen. Wir begleiten Sie laufend, prüfen regelmäßig, ob Ihr Versicherungsschutz noch zu Ihrem Unternehmen passt, und stehen Ihnen im Schadenfall mit einem koordinierten Schadenmanagement zur Seite.

Fazit: Mit der passenden Firmenversicherung Ihr Unternehmen wirksam absichern

Eine durchdachte Firmenversicherung ist mehr als eine Sammlung von Einzelverträgen: Sie ist die strategische Grundlage dafür, dass Ihr Unternehmen auch nach unerwarteten Schadenfällen handlungsfähig bleibt. Welche Versicherungen ein Unternehmen wirklich braucht, hängt von Branche, Größe, Struktur und Risikoprofil ab. Standardlösungen führen schnell zu Über- oder Unterversicherung.

Mit den MLP Beraterinnen und MLP Beratern haben Sie eine zentrale Ansprechperson, die Ihr Versicherungs-, Schaden-, Fuhrpark- und Creditmanagement sowie den Cyberschutz koordiniert und Sie auch bei Veränderungen in Ihrem Unternehmen weiterhin begleitet.

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Häufige Fragen zur Firmenversicherung

Die Begriffe werden im Alltag häufig synonym verwendet. Eine Abgrenzung ist nicht trennscharf geregelt:

  • Im allgemeinen Sprachgebrauch zielen Gewerbeversicherungen häufig auf Selbstständige ohne Angestellte, Kleingewerbe und Handwerksbetriebe ab.
  • Firmenversicherungen und Unternehmensversicherungen werden hingegen oft im Kontext von mittelständischen und größeren Unternehmen genannt.

Inhaltlich sind beide Versicherungsformen ähnlich: Betriebshaftpflicht, Inhaltsversicherung und Cyberschutz gehören in beiden Fällen zur Grundausstattung. Die Unterschiede liegen eher in Tarifgestaltung und Versicherungssumme.

Eine Unterversicherung liegt vor, wenn die vereinbarte Versicherungssumme niedriger ist als der tatsächliche Wert der versicherten Sache, etwa von Maschinen, Waren oder Betriebseinrichtung. Im Schadenfall greift dann die sogenannte Unterversicherungsklausel: Der Versicherer ersetzt den Schaden nur anteilig im Verhältnis zur Unterdeckung. Im schlimmsten Fall führt das zu einer Existenzgefährdung des Betriebs.

Vermeiden lässt sich Unterversicherung durch eine sorgfältige Inventarisierung im Vergleich zur aktuellen Bilanz, eine realistische Wertermittlung und eine regelmäßige Anpassung der Versicherungssumme, insbesondere nach größeren Investitionen oder Wachstum.

Eine jährliche Überprüfung kann sinnvoll sein. Zusätzlich sollten Sie Ihre Versicherungen immer dann auf den Prüfstand stellen, wenn sich in Ihrem Unternehmen Wesentliches verändert: bei einer Gründung, neuen Standorten, größeren Investitionen, einer Auslandsexpansion, deutlichen Umsatzänderungen, einem Wechsel der Unternehmensform oder neuen rechtlichen Anforderungen. Ohne regelmäßige Anpassung droht entweder eine Unterversicherung oder eine unnötige Überabsicherung.

Die Betriebsunterbrechungsversicherung ersetzt den entgangenen Ertrag und die fortlaufenden Fixkosten wie Mieten, Gehälter und Leasingraten, wenn Ihr Betrieb infolge eines versicherten Sachschadens vorübergehend stillsteht. Typische Auslöser sind Feuer, Leitungswasser oder Einbruch. Die Haftzeit beträgt üblicherweise zwölf Monate und lässt sich auf Wunsch verlängern. Sie wird häufig in Kombination mit einer Inhaltsversicherung oder einer gewerblichen Gebäudeversicherung abgeschlossen.

Beiträge zur Firmenversicherung gelten in der Regel als Betriebsausgaben und sind dadurch steuerlich absetzbar. Wie genau sich das auf Ihre Steuererklärung auswirkt, hängt von der Versicherungsart sowie Ihrer individuellen Unternehmenssituation ab. Es kann sinnvoll sein, eine Steuerberatung hinzuzuziehen.

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