MLP

Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie ihren Browser, um unser Online-Angebot optimal nutzen zu können.

browser update

Sie möchten uns anrufen oder etwas faxen?

Telefon: 06222 308 6000
Telefax: 06222 308 8351

Inhalt

Sicherer Schulstart: Fragen und Antworten

Mit der Einschulung beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Neben Ranzen, Mäppchen und Schultüte ist auch der richtige Schutz wichtig. Welche Fragen sich Eltern häufig stellen.

Ab in die Schule (Kzenon)

Die Schultüte ist gut gefüllt, der Schulranzen gepackt. Für die Schulanfänger und ihre nicht minder stolzen Eltern beginnt bald ein neuer und aufregender Lebensabschnitt. Die Kinder werden selbstständiger, fahren mit dem Fahrrad zur Schule oder besuchen am Nachmittag ihre Freunde. So schön diese neuen Freiheiten für die Kleinen auch sind – viele Eltern haben beispielsweise Fragen für den Fall der Fälle:

Kinder, die das siebte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, gelten als „nicht deliktfähig“. Sie können somit nicht für Schäden haftbar gemacht werden. Im Straßenverkehr gilt dies bis zum 10. Lebensjahr. Auch die Eltern müssen dann nicht für die verursachten Schäden des Kindes aufkommen. Die private Haftpflichtversicherung der Eltern – die zu den wichtigsten privaten Absicherungen gehört – prüft im Schadenfall die Ansprüche eines Geschädigten und wehrt unberechtigt Ansprüche ab. Mittlerweile sind in hochwertigen Tarifen bereits deliktunfähige Kinder mitversichert; falls der Nachwuchs dem Nachbarn das Auto zerkratzt und man diesen nicht auf den Kosten sitzen lassen möchte. Die Tarife unterschieden sich jedoch in der Höhe der jeweiligen Deckungssummen.

Kinderfahrräder lassen sich – genau wie die Räder der Eltern – in eine bestehende Hausratversicherung aufnehmen. Diese greift auch bei Diebstählen außerhalb des eigenen Grundstücks – sofern das Fahrrad abgeschlossen war. Der Einschluss in die Hausratversicherung ist bereits gegen einen geringen Zusatzbetrag möglich, je nach Wert des Kinderrads. Es gibt auch spezielle Fahrradversicherungen, diese sind aber meist teurer und lohnen sich daher nicht bei kleineren Versicherungssummen.

Auf dem Schulweg federt grundsätzlich die gesetzliche Unfallversicherung die finanziellen Folgen ab. Dies gilt aber nicht bei einem Unfall in der Freizeit. Wenn ein Kind durch einen unglücklichen Zusammenstoß beim Fußball spielen oder auf dem Weg zu einem Freund invalide wird, kommt ausschließlich eine private Unfallversicherung auf. Mit der Entschädigungssumme können unter anderem Umbauten und Reha-Maßnahmen bezahlt werden. Alternativ gibt es hierfür auch spezielle Kinderinvaliditätsversicherungen. Dort ist neben einer unfall- auch eine krankheitsbedingte Invalidität versichert. Hier erfolgen die Zahlungen im Unterschied zur Unfallversicherung nicht als Einmalbetrag, sondern als monatliche Rente und gegebenenfalls kleinere Kapitalsofortleistung.

Fakt ist: Im aktuellen und absehbar anhaltenden Niedrigzinsumfeld ist vom klassischen Sparbuch eher abzuraten. Besser ist ein breit investierender Fondssparplan. Aufgrund des langen Anlagehorizontes lassen sich Schwankungen in der Regel gut kompensieren. Läuft der Sparplan auf den Namen des Kindes, profitieren Eltern von dessen Grundfreibetrag von 8.652 Euro sowie vom Sparer-Pauschbetrag, der bei 801 Euro liegt. Die Eltern sind bis zur Volljährigkeit des Kindes zwar verfügungsberechtigt, dürfen das Geld aber nur verwenden, wenn sie es nachweislich für das Kind ausgeben. Sparen und gleichzeitig Absichern gelingt zum Beispiel mit privaten Rentenversicherungen, bei denen sich die spätere Absicherung gegen Berufsunfähigkeit bereits berücksichtigen lässt. Vorteil: Die Kinder können später ohne erneute Gesundheitsprüfung eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen.