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Gewinnen mit dem schwachen Euro

Die Euro-Schwäche verunsichert viele Anleger. Doch mit der richtigen Strategie lässt sich von der Situation profitieren. Als Depot-Beimischung bieten sich verschiedene Möglichkeiten, um die Entwicklung an den Devisenmärkten zu nutzen.

Euro runter, was rauf (MLP - Markus Mainka)

Griechenland, Aktienblase in China, Euro-Schwäche – die Lage an den Finanzmärkten bleibt unübersichtlich. Vor allem in Europa prägt die Politik des billigen Geldes der Europäischen Zentralbank (EZB) das Bild. Um überschuldete und wirtschaftlich angeschlagene Euroländer zu stützen und deren Wachstum anzukurbeln, wertet die EZB den Euro durch gezieltes Gelddrucken ab: Gegenüber dem Dollar und anderen wichtigen Währungen hat er bereits deutlich an Wert verloren.

Exportwirtschaft profitiert

Doch was deutsche Urlauber ärgert, die für die Gemeinschaftswährung aus dem Euroraum jetzt weniger Franken, Britische Pfund oder US-Dollar erhalten, kann für Anleger positiv sein. „Ein Wechselkurs hat immer zwei Seiten: Sinkt die Landeswährung, profitieren davon in der Regel exportorientierte Unternehmen und Importeure haben das Nachsehen. Es kommt darauf an, zum richtigen Zeitpunkt auf der richtigen Seite zu sein“, sagt Jakob Trefz, Leiter Vermögensmanagement bei MLP.

Investments mit Währungsbezug

Wer vom aktuellen Euro-Tief profitieren und auf Investments mit Währungsbezug setzen will, hat drei Möglichkeiten:

Die Unternehmen im Euroraum sind stark exportorientiert, allen voran die deutsche Industrie, die mehr als 60 Prozent ihrer Waren in Länder außerhalb der Eurozone ausführt. Autos made in Germany sind derzeit in den USA so billig zu haben, wie schon lange nicht mehr. Das steigert den Absatz wovon auch die Aktienkurse der Firmen profitieren. Entsprechende Fonds, die den Schwerpunkt auf exportorientierte deutsche Aktien und solche aus dem Euroraum legen, sind beispielsweise DWS Deutschland und der Henderson Pan European Equity Fund.

MLP bietet die Fonds führender Vermögensverwalter an. Renommierte Profis wie Jens Erhardt oder Edouard Carmignac haben aufgrund ihrer Erfolgsbilanz bewiesen, dass sie in den unterschiedlichsten Marktphasen überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen können. Bei ihren Anlageentscheidungen spielen deshalb auch die Chancen eine große Rolle, die sich aus Währungsschwankungen ergeben. So investiert der internationale Aktienfonds Carmignac Investissement derzeit verstärkt in den Dollarraum, der Anteil der in Euro gehaltenen Aktien wurde dagegen auf rund 15 Prozent gesenkt (Stand Juli).

Im Zuge der Euro-Schwäche bieten sich auch Themenfonds mit Fremdwährungsfokus an – solche Fonds profitieren von Wechselkursschwankungen besonders stark. Allerdings ist hier auch das Risiko für den Anleger ungleich höher, denn der Fremdwährungseffekt kann sich schnell umkehren, sobald der Euro wieder steigt.

Ohnehin gilt grundsätzlich: Die Auswahl der passenden Konzepte sollten Kunden gemeinsam mit ihrem MLP Berater besprechen. Denn diese sollte sich an der individuellen Risikoneigung und dem persönlichen Anlagehorizont orientieren. Um das Gesamt-Risiko zu optimieren, sollte zudem auf eine breite Streuung geachtet werden. „Ein professionelles Vermögensmanagement ist die Basis, um zwischenzeitliche Abschwünge abzufedern und Aufschwünge beispielsweise in anderen Märkten oder Regionen frühzeitig zu nutzen“, sagt Jakob Trefz.