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Datum
05.03.2018

Gesunde Zähne – gern günstiger

Wenn es um die Behandlung ihrer Zähne geht, kommen die wenigsten gesetzlich Versicherten um Zuzahlungen herum. Eine private Zusatzversicherung sorgt dafür, dass auch hochwertiger Zahnersatz bezahlbar bleibt.

GKV Zusatzabsicherung (Nikodash / fotolia)

Für viele steht im Frühjahr der alljährliche und von manchen Menschen auch ein wenig gefürchtete Gang zum Zahnarzt auf dem Programm. Sind die Zähne nicht ganz gesund, wird es doppelt unangenehm – denn auf Krone, Brücke oder Implantat folgt die oft nicht minder schmerzhafte Rechnung. Nach einer aktuellen Branchen-Umfrage haben fast 60 Prozent der gesetzlich Versicherten in den letzten zwölf Monaten Leistungen beim Zahnarzt aus der eigenen Tasche bezahlt. Im Schnitt gaben sie 390 Euro aus.

Hintergrund: Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen nur für bestimmte Behandlungen – also Zahnersatz, den sie als medizinisch und wirtschaftlich sinnvoll ansehen. Aber auch dann erhält der Patient nur feste Zuschüsse von maximal 65 Prozent der Behandlungskosten. Dies geht zurück auf die Gebührenordnung für Zahnärzte. Sie bestimmt auch die Abrechnung von medizinischen Leistungen, die über die Standardkassenleistungen hinausgehen. Goldlegierungen, Verblendungen von Seitenzähnen und Implantate beispielsweise muss der gesetzlich Versicherte selbst bezahlen, weil sie medizinisch nicht notwendig sind. Privat Versicherte haben an der Stelle klare Vorteile, denn die Leistungen der privaten Krankenversicherung (PKV) gehen deutlich über die der gesetzlichen Kasse hinaus.

Gezielt zusätzlich vorsorgen

„Gesetzlich Versicherten empfiehlt sich daher eine private Zusatzabsicherung“, sagt Miriam Michelsen, Leiterin Altersvorsorge und Krankenversicherung bei MLP. Der Zusatzschutz reduziert den Eigenanteil unter anderem bei Zahnbehandlungen oder Zahnersatz und ermöglicht dem Patienten bessere und umfangreichere Leistungen. Ein weiteres Plus, auch mit Blick auf regelmäßige Zahnarztbesuche: Viele Versicherer erstatten je nach Tarif die Kosten einer jährlichen professionellen Zahnreinigung. Wichtig ist generell: Je jünger man bei Versicherungsabschluss ist, desto günstiger sind auch die Beiträge. Eine Absicherung eignet sich auch schon für Kinder: Bestimmte Versicherungsangebote unterstützen zum Beispiel bei kieferorthopädischen Leistungen – und reduzieren die damit verbundenen Kosten je nach Tarifgestaltung.

Und was ist mit einem privaten Rundum-Schutz?

Wer sich als Angestellter direkt für eine PKV mit umfassendem Schutz interessiert, sollte wissen: Um von der gesetzlichen Krankenkasse in die PKV wechseln zu können, muss er die Versicherungspflichtgrenze von 59.400 Euro Bruttojahreseinkommen (Stand 2018) überschreiten. Selbstständige, Freiberufler und Beamte können sich einkommensunabhängig jederzeit für die Private entscheiden. Übrigens: Für Berufsanfänger, die noch zu wenig verdienen, eignet sich ein so genannter Optionstarif. Dieser bereitet einen späteren Eintritt in die PKV zu aktuellen Bedingungen vor – also ohne erneute Gesundheitsprüfung. „Dies wirkt sich dann positiv auf die Beiträge aus“, erklärt Michelsen. Hinzu kommt: Im Optionstarif lassen sich private Zusatzversicherungen wie Zahnvorsorge, Ein- oder Zweibettzimmerstatus oder eine Auslandsreisekrankenversicherung einschließen. „Und dieser Schutz gilt sofort“, betont Michelsen.