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Bürger trauen Zusatzvorsorge mehr zu als der gesetzlichen Rente

Die Deutschen trauen der Politik eine langfristige Sicherung des Rentenniveaus nicht zu. Einen Ausweg sehen sie aber beispielsweise in der Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge.

Bürger trauen Zusatzvorsorge mehr zu als der gesetzlichen Rente (iStock.com/querbeet)

Der Vorwahlkampf hat begonnen. Eines der zentralen Themen ist wieder einmal die Rente. Kein Wunder: Immerhin stellt der anhaltende demografische Wandel die Sozialsysteme anhaltend auf eine harte Probe. Tiefgreifende Reformen zur Systemverbesserung blieben bislang aus. Viele Experten aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften diskutieren weiterhin auch nur darüber, wie das ohnehin schon niedrige gesetzliche Rentenniveau noch zu retten oder sogar zu heben ist.

Politik ist überfordert

In dieser Hinsicht traut die Bevölkerung den Regierenden nicht mehr viel zu. Nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag von MLP bezweifeln beinahe zwei Drittel der Befragten, dass die Politik die Sicherung der Rente dauerhaft bewerkstelligen kann. Zugleich zeigt sich, dass die Bürger weder ein höheres Renteneintrittsalter noch Beitragserhöhungen zur Stabilisierung des Rentensystems mittragen würden. Lediglich zehn beziehungsweise 13 Prozent der gesetzlich Versicherten, die noch nicht im Ruhestand sind, wären dazu bereit (siehe Grafik).

Zusatzvorsorge als wichtigste Option

Betriebliche Altersvorsorge gezielt nutzen

Die Befragten sehen einen anderen Ausweg: 58 Prozent möchten verstärkt Zusatzmaßnahmen wie die betriebliche Altersvorsorge (bAV) nutzen, um frühzeitig das sinkende Rentenniveau auszugleichen. „Auch für die Politik sollte die durchdachte Weiterentwicklung der ergänzen Altersvorsorge daher im Mittelpunkt stehen“, so Miriam Michelsen, Leiterin Altersvorsorge und Krankenversicherung bei MLP.

Einfaches Prinzip und Flexibilität

Bereits heute bietet die bAV eine gut geeignete und staatlich geförderte Möglichkeit, ein zusätzliches Polster für den Ruhestand anzusparen. Das Grundprinzip: Ein Teil des Bruttogehalts fließt in eine bAV, so fallen innerhalb bestimmter Grenzen keine Steuern und Sozialabgaben an. Das Recht auf diese so genannte Entgeltumwandlung hat jeder in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversicherte Angestellte. Besonders lukrativ ist die bAV, wenn sich auch der Arbeitgeber beteiligt. Übrigens: Bei einem Arbeitgeberwechsel ist die Versorgung je nach gewählter Versicherungsform auf den neuen Arbeitgeber übertragbar – oder kann als Guthaben beim Anbieter des neuen Arbeitgebers genutzt werden.