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Eurotaste = Kostenfalle

Wer außerhalb der Euro-Zone am Automaten Geld abhebt, kann zur Währungsumrechnung oft eine so genannte Eurotaste nutzen. Warum das tückisch ist – und was sich wirklich empfiehlt.

Eurotaste (flickr)

Bangkok, Los Angeles oder Sydney. Gerade gelandet. Nach dem Zoll jetzt schnell noch Bargeld abheben. Glück gehabt: Direkt am Flughafen stehen Geldautomaten – auf dem Display lockt ein interessanter Hinweis. Der gewünschte Betrag ist sowohl in Landeswährung als auch in Euro wählbar. Doch Vorsicht! Diese auf den ersten Blick bequeme Sofortumrechnung bringt am Ende oft vor allem eines: Zusatzkosten.

Der Hintergrund: Der Wechselkurs fällt in der Regel deutlich schlechter aus, wenn der Geldautomatennutzer die Eurotaste nutzt. Hinzu kommen mitunter zusätzliche Gebühren für diesen Service, obwohl das Display unter Umständen „0% Commission“ verspricht. Das Abkassieren mit saftigen Aufschlägen ist außerhalb der Euro-Zone inzwischen weit verbreitet. Nicht selten sind je nach Fremdbank pro Vorgang bis zu 50 Euro draufzuzahlen.

Doch dies zu vermeiden, ist nicht so einfach: Denn die Benutzerführung an den Automaten ist unübersichtlich – und teilweise sogar bewusst irreführend. Mehr noch: Die gleiche Kostenfalle lauert oft auch beim Bezahlen in Hotels, beim Shoppen oder Tanken. Die Informationen dazu stehen allenfalls nur auf den Displays der Kartenlesegeräte. Vielfach taucht ein eher versteckter Hinweis erst auf dem Kassenbon als Aufschlag auf den Wechselkurs auf; nicht selten betragen die Mehrkosten fünf Prozent und mehr.

Landeswährung ist günstiger

Verbraucher sollten sich nicht zu einer Sofortumrechnung verleiten lassen, auch wenn in Euro leichter zu rechnen ist. Der in Landeswährung angezeigte Betrag ist die günstigere Variante. Aber was, wenn im Geschäft erstmal nur Zahlen per Sofortumrechnung möglich ist? Verbraucher können auf die Umrechnung in Landeswährung bestehen, sollte zum Beispiel ein Verkäufer erstmal nur die teurere Variante anbieten. Die Heimatbank rechnet dann zu besseren Konditionen in Euro um. Tipp: Wer in Nicht-Euro-Länder reist, informiert sich am besten vorab über den aktuellen Wechselkurs. Vor Ort eignet sich darüber hinaus die kostenlose App „Reise+Geld“ vom Bundesverband deutscher Banken , unter anderem inklusive Währungsrechner mit Echtzeit-Kursen.

Konditionen checken

Ob Maestro- oder Kreditkarte: Generell sollten Verbraucher im Ausland auf die Gebühren achten. Beispiel MLP: Die Nutzung der MLP Maestro-Girocard im Handel ist im kompletten Euro-Raum kostenfrei. Außerhalb der Euro-Länder wird ein Auslandseinsatzentgelt von grundsätzlich lediglich einem Prozent des Umsatzvolumens erhoben; mindestens werden 80 Cent fällig, maximal jedoch nur 3,80 Euro pro Einsatz. Bargeld erhalten Urlauber mit den MLP Kreditkarten im gesamten Euro-Raum an fast allen Geldautomaten kostenfrei (bei maximal vier Abhebungen pro Monat). Voraussetzung ist ein MLP Girokonto. Wird außerhalb der Euro-Zone beispielsweise mit Kreditkarte bezahlt, belaufen sich die Kosten auf maximal 1,5 Prozent des Kaufbetrags.