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Arbeiten im Ausland – Finanzen vorher regeln

Eine Station im Ausland gehört inzwischen nicht nur für Führungskräfte oft zum Pflichtprogramm für die Karriere. Zu einer guten Vorbereitung gehört immer auch: Finanzen, Steuer & Co. richtig ausrichten.

Arbeiten im Ausland (imtmphoto)

Ein halbes Jahr in der französischen Dependance arbeiten? Oder für ein Jahr Kunden in Singapur betreuen? Immer mehr Fach- und Führungskräfte zieht es beruflich für eine Zeit ins Ausland. Nach einer Umfrage des Magazins Economist gehört das für 80 Prozent der sich beruflich Etablierenden zum Pflichtprogramm. Doch der Schritt ins Ausland bringt nicht nur mehr Verantwortung, sondern im Vorfeld einiges an Organisation mit sich – auch für die privaten Finanzen. Zentrale Fragen und Antworten, die einen Überblick verschaffen:

Bei Kurzzeitentsendungen bis etwa zwei Jahre bleibt in der Regel der deutsche Arbeitsvertrag bestehen und wird lediglich durch eine Entsendevereinbarung ergänzt. Soll der Auslandseinsatz länger dauern, werden die Mitarbeiter in der Regel direkt zur Konzerntochter ins Ausland versetzt. Das bedeutet: Sie sind dann offiziell in den USA, China oder Argentinien angestellt. Der deutsche Vertrag besteht während der Versetzung fort, wird aber ruhend gestellt. Wer sich von vornherein auf eigene Faust einen Job sucht, schließt ohnehin einen eigenen Vertrag mit dem ausländischen Arbeitgeber – nach den jeweiligen Landesgesetzen.

Grundsätzlich sind Arbeitnehmer dort steuerpflichtig, wo sie tätig sind. Das bedeutet: Für Einkünfte, die der Auswanderer im Ausland erzielt, darf sich der deutsche Staat eigentlich nicht mehr interessieren. Doch es gibt Ausnahmen: Halten sich vom Unternehmen Entsandte weniger als 183 Tage im Gastland auf, müssen sie generell weiterhin in Deutschland komplett Steuern zahlen. Und wenn das Gastspiel länger dauert, gelten zumindest für das Jahr des Wegzugs steuerrechtliche Besonderheiten: Steuerexperten empfehlen, sich zudem zu erkundigen, ob und welche Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und der neuen Heimat bestehen.

Kurzzeit-Auslandsarbeiter bleiben sozialversicherungsrechtlich in der Regel dem deutschen System erhalten. Anderes gilt für diejenigen, die Deutschland dauerhaft oder für mehrere Jahre den Rücken kehren. Sie müssen sich vom hiesigen staatlichen Renten- und Krankenversicherungssystem verabschieden. Zahlt der Mitarbeiter in die Rentenversicherung vor Ort ein, erhält er später – als Rentner in Deutschland – Leistungen aus der ausländischen Rentenversicherung. Problemlos verhält sich dies bei Staaten, die mit Deutschland ein spezielles Abkommen geschlossen haben, etwa europäische Länder, die USA, Kanada oder Japan.

Da der gesetzliche Standard der medizinischen Versorgung von Land zu Land sehr unterschiedlich ist, empfiehlt sich unabhängig von der Dauer des Auslandseinsatzes eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung. Für diejenigen, die hierzulande privat versichert sind, ergibt unter Umständen auch ein Anwartschaftsvertrag Sinn. Vorteil: Bei der Rückkehr nach Deutschland können privat Versicherte ihren Versicherungsschutz dann wie gewohnt fortführen.

Grundsätzlich kann man bestehende private Maßnahmen zur Altersvorsorge – wie Basis-Renten, Riester-Renten und private Rentenversicherungen – im Ausland fortführen. Dazu erforderlich sind in der Regel eine deutsche Postanschrift, eine deutsche Bankverbindung und ein Lastschriftverfahren für die Beitragszahlung. „Mögliche Ausnahmen oder weitere Details können Versicherungsnehmer mit Unterstützung durch ihren MLP Berater mit der jeweiligen Gesellschaft klären“, sagt Miriam Michelsen, Leiterin Altersvorsorge und Krankenversicherung bei MLP.

Auch andere Vorsorgemaßnahmen, etwa eine Risikolebensversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung, können bestehen bleiben. Versicherungsnehmer sollten sich aber schriftlich vom Anbieter bestätigen lassen, dass ihr Vertrag nach dem Umzug ins Ausland nicht ihre Gültigkeit verliert.

Manchmal ist der Umzug aber auch eine guter Anlass, den bestehenden Versicherungsschutz an neue Lebenssituationen, Wünsche oder Ziele anzupassen. „Ob Renten-, Risiko- oder Pflegevorsorge: Je nach Situation und Anforderung findet sich mit einem Berater eine passende Lösung, die auch im Ausland entsprechende Flexibilität bietet“, so Miriam Michelsen.

Mobiles Banking und Internet erleichtern vieles. Konkretes Beispiel: MLP. Online lassen sich über den Financepilot und mit der Financepilot App auch auf Smartphones & Co. sämtliche Bewegungen auf Giro- und Kreditkartenkonten im Depot im Blick behalten. So können MLP Kunden Geldgeschäfte, wie Umbuchungen vom Tagesgeldkonto auf das Girokonto, erledigen oder Überweisungen tätigen. Mehr zum sicheren Banking auch per App hier .

Unbedingt vor der Abreise klären: Wie teuer ist es, im Ausland Geld von seinem Girokonto in Deutschland abzuheben oder mit Maestro- und Kreditkarte zu bezahlen. MLP Kunden können Bargeld grundsätzlich kostenlos am Automaten abheben und auch gebührenfrei in Shops oder Restaurants ihre Rechnungen begleichen. Weitere Informationen hier .